Deutscher Wetterdienst

Wetter- und Warnlage für Deutschland

ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach
am Mittwoch, 08.07.20, 14:00 Uhr


Heute Nachmittag und kommende Nacht in der Mitte regnerisch, im Norden und Süden trocken, dabei keine signifikanten Wettererscheinungen.

Wetter- und Warnlage:
Am Rande eines Azorenhochs strömt vor allem nach Norddeutschland kühle Meeresluft. In die Südhälfte gelangt zunehmend Warmluft dem südwesteuropäischen Raum, dazwischen baut sich eine Luftmassengrenze auf. WIND: Heute im Ostseeumfeld mitunter etwas auflebender West- bis Nordwestwind, voraussichtlich aber lediglich in Schauernähe vereinzelte steife Böen 7 Bft. Am Donnerstag in einigen Hochlagen auffrischender westlicher Wind mit steifen bis stürmischen Böen 7-8 Bft.

Detaillierter Wetterablauf:
Heute Nachmittag und am Abend über der Mitte bedeckt und teils länger anhaltender Regen, im Norden zeitweise Auflockerungen und nur einzelne Schauer. Entlang und südlich von Alb und Donau heiter bis wolkig, vor allem Richtung Alpen und Hochrhein auch länger sonnig. Südlich des Mains Höchstwerte je nach Sonne zwischen 20 und 28 Grad, sonst kühle 14 bis 19 Grad. Schwacher, zeitweise mäßiger West- bis Nordwestwind. In der Nacht zum Donnerstag südlich der Donau sowie im Nordosten gering bewölkt und trocken, dazwischen meist stark bewölkt oder bedeckt und teils länger anhaltender Regen, zum Morgen im Westen teils kräftig. Tiefstwerte 16 bis 10 Grad, im Norden 9 bis 6 Grad.

Am Donnerstag in der Mitte und im Norden meist stark bewölkt und weiterhin teils länger anhaltender Regen. Von Nordfriesland bis nach Vorpommern vor allem an der Küste zeitweise Auflockerungen und meist trocken. Südlich des Mains nachlassende Niederschläge und im Tagesverlauf zunehmende Auflockerungen, ganz im Süden ganztags trocken. Höchstwerte im Süden 25 bis 29, in der Mitte 18 bis 24 und im Norden um 17 Grad. Meist schwacher Wind, im Süden aus West, im Norden aus Ost. In der Nacht zum Freitag in der Mitte und im Norden stark bewölkt bis bedeckt und zeitweise Regen. Südlich der Mainlinie gering bewölkt oder klar und trocken. Tiefstwerte 17 bis 9 Grad.

Am Freitag im Norden und in der Mitte weiterhin dichte Bewölkung und zunehmend schauerartiger Regen, am Nachmittag kurze Gewitter nicht ausgeschlossen. Im Süden zunächst heiter, im Tagesverlauf zunehmende Quellbewölkung und am Nachmittag vom Bergland ausgehend teils kräftige Gewitter, teils unwetterartig. Höchstwerte von Nordwest nach Südost zwischen 17 und 32 Grad. Mäßiger Südwestwind mit zeitweise starken bis stürmischen Böen, im Süden bei Gewittern Sturmböen. In der Nacht zum Samstag anfangs noch schauerartiger, teils gewittriger Regen, später nachlassend und gebietsweise Auflockerungen. An den Alpen und im angrenzenden Vorland Übergang zu teils kräftigem und länger anhaltendem Regen. Tiefstwerte 16 bis 8 Grad.

Am Samstag an den Alpen anhaltender Regen, im Tagesverlauf allmählich nachlassend. Sonst meist lockere Quellbewölkung mit längeren sonnigen Abschnitten und meist trocken, nur im Norden einzelne Schauer. Temperaturanstieg auf 17 bis 24 Grad. Schwacher, nach Norden und Nordosten hin mäßiger Wind aus Nordwest, in Küstennähe steife Böen. In der Nacht zum Sonntag meist gering bewölkt oder klar, an der Küste einzelne Schauer, an den Alpen letzte Regentropfen. Abkühlung auf 12 bis 6 Grad.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach, Dr. rer. nat. Markus Übel