Deutscher Wetterdienst

Wetter- und Warnlage für Deutschland

ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach
am Sonntag, 03.07.22, 14:00 Uhr


Im Tagesverlauf im Norden teils kräftige Gewitter sowie in der Nacht zum Montag am Alpenrand einzelne kräftige Gewitter mit Sturmböen. Montag südlich der Donau teils kräftige Gewitter.

Wetter- und Warnlage:
Der Hochdruckeinfluss schwächt sich allmählich ab, sodass eine Kaltfront im Tagesverlauf zögernd auf den Nordwesten Deutschlands übergreifen kann. GEWITTER: Heute im Tagesverlauf vor allem im Norden teils kräftige Gewitter mit stürmische Böen oder Sturmböen (Bft 8 bis 9) sowie Hagel und Starkregen um 15 l/qm in kurzer Zeit. In der Nacht zum Montag sind vom Südschwarzwald bis zum Alpenrand vereinzelte Gewitter mit Starkregen bis 20 l/qm in 1 Stunde, kleinkörnigem Hagel und Sturmböen (Bft 9) nicht auszuschließen. Am Montag entwickeln sich südlich der Donau einzelne, teils kräftige Gewitter mit Sturmböen, Starkregen und Hagel. Lokale Unwetter durch Starkregen (um 25 l/qm in 1 Stunde) sowie Hagel wenig wahrscheinlich.

Detaillierter Wetterablauf:
Heute im Nordwesten und Norden Wechsel aus Sonne und dichteren Wolkenfeldern, zunächst überwiegend trocken, im Nachmittagsverlauf einzelne Schauer oder kurze Gewitter. Sonst vielfach viel Sonnenschein, in der Mitte und in den Alpen harmlose Quellwolken, trocken. Im Westen und Nordwesten 22 bis 27 Grad, ansonsten vielfach heiß mit Höchstwerten um 30 Grad. Mäßiger, zeitweise leicht böig auflebender Wind aus westlichen, im Osten aus südlichen Richtungen. In der Nacht zum Montag unterschiedlich bewölkt. Im Norden vereinzelte Schauer, zwischen Donau und Alpen schauerartiger Regen und örtlich eingelagerte kräftige Gewitter mit Sturmböen. Tiefsttemperatur zwischen 17 und 10 Grad, im Westen teils um 7 Grad.

Am Montag im Norden bei wechselnder Bewölkung vereinzelt Schauer, südlich der Donau stärkere Bewölkung und zunächst zeitweise Regen, teils gewittrig, insbesondere nachmittags und abends einzelne teils kräftige Schauer und Gewitter. In einem breiten Streifen dazwischen mehr Sonne als Wolken und trocken. Erwärmung auf 18 bis 25 Grad im Norden und Westen und im Alpenbereich, sonst 24 bis 28 Grad. Meist schwacher, im Norden teilweise mäßiger Wind aus westlichen Richtungen. An der Nordseeküste steife Böen. In der Nacht zum Dienstag gering bewölkt und trocken, allenfalls im Küstenumfeld geringes Schauerrisiko. Südlich der Donau noch stärkere Bewölkung, aber allmählich abklingende Schauer und Gewitter. Tiefstwerte 15 bis 8 Grad.

Am Dienstag im Norden und Nordwesten wolkig bis stark bewölkt, vereinzelt kurze Schauer nicht ausgeschlossen. In den anderen Landesteilen lockere Quellbewölkung und trocken, lediglich an den Alpen geringes Gewitterrisiko. Höchstwerte nördlich der Mittelgebirgsschwelle 17 bis 24 Grad, sonst 24 bis 29 Grad. Schwacher bis mäßiger, im Norden mitunter stark böig auffrischender West- bis Nordwestwind. In der Nacht zum Mittwoch im Norden teils stärker bewölkt mit einzelnen, meist schwachen Schauern, ansonsten gering bewölkt oder klar und trocken. Tiefstwerte 14 bis 7 Grad.

Am Mittwoch in der Nordhälfte neben dichten Wolkenfeldern auch etwas Sonnenschein, im Norden und Nordwesten hin und wieder etwas Regen oder einzelne Schauer. Bei einem mäßigen und gelegentlich böig auflebenden West- bis Nordwestwind maximal 17 bis 23 Grad. In der Südhälfte häufiger Sonne und nur harmlose Quellwolken, trocken. Sommerliche Höchsttemperaturen zwischen 24 und 27 Grad. Schwacher bis mäßiger West- bis Nordwestwind. In der Nacht zum Donnerstag im Norden stark bewölkt, etwas Regen. In der Mitte wolkig, einzelne Schauer, im Süden teils wolkig, teils klar und meist trocken. Tiefstwerte 14 bis 8 Grad.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach, Dipl.-Met. Marcel Schmid