17.02.2026 Fasching im Schnee
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An den Faschingstagen zeigte sich das Wetter
winterlich. Zum Höhepunkt der närrischen Zeit im Wiesenthal
herrschte vor allem frostiges Wetter vor. Im Gegensatz dazu war am
Sonntag die Stimmung warmherzig und ausgelassen beim 108.
Oberwiesnthaler Skifasching. Bei den kalten Temperaturen lockerte die
Bewölkung zum Mittag etwas auf.
Der Rosenmontag brachte
Tiefdruck aus Westen und Schneefälle mit etwas milderen
Temperaturen. Während unserer Station am Morgen die Temperaturen an
noch bei rund -9°C lagen, wurden am Mittag vorübergehend zarte
Plusgrade von 0.3°C erreicht. Dazu gab es teils schauerartigen
Schneefall, der bis heute am frühen Abend auf insgesamt 16cm
Neuschnee aufsummierte.
Bis Freitag geht das winterliche Wetter noch weiter,
bevor im Laufe des Samstags und zu Wochenbeginn Tauwetter einsetzt.
Skifasching

Ski Tam Tam Taratamtaaaam

Neuschnee...
aktuelle Wetterlage
sich andeutendes Tauwetter...
06.02.2026 Neuer Stationsrekord: Längster Dauerfrost mit über 19 Tagen geht gestern zu Ende
Die lange Dauerfrostphase ging gestern mit einem neuen
Stationsrekord nach 19 Tagen, 17 Stunden und 18 Minuten zu Ende. In
der Nacht auf gestern gab es noch gefrierenden Sprühregen mit
gefährlicher Glätte. Bei sehr feuchtem, überwiegend nebligem Wetter
stieg die Temperatur in der Spitze bis auf +0,4°C (11:35 Uhr) an.
Die meiste Zeit lag die Temperatur jedoch bei 0,1° bis 0,2°C ganz
knapp über dem Gefrierpunkt. Kurzeitig allerdings auch hauchdünn
darunter. Heute war es ähnlich, auch wenn das Tagesmittel ganz knapp
unter 0°C lag.
Die Serie von Eistagen wurde letztendlich von einem vom
Mittelmeerraum nordwärts ziehenden Tiefs gebrochen. Dennoch bleibt
die Grundstruktur der Wetterlage grundsätzlich erhalten. Deutschland
liegt zwischem tiefen Luftdruck über Südwesteuropa und hohem
Druck über Nordosteuropa. Daher zeigen sich deutliche
Temperaturgegensätze zwischen einem milden Südwesten mit
Temperaturen mit bis zu über 10°C und einem frostigen Nordosten.
Auch in den nächsten Tagen geht das Gerangel dieser sehr
unterschiedlich temperierten Luftmassen weiter.
vorgestern noch tiefste Eiszeit...
Gipfel heute über dem Nebel
(Quelle:Webcam Fichtelberghaus)
unsere Station tagsüber gelegentlich
am kältesten
Quelle:wetternetz-sachsen.de
27.01.2026 Tief "LEONIE" bringt Schnee und Glätte
Bereits in der Nacht auf gestern brachte Tief "LEONIE" vielen Teilen
von Deutschland Schnee und Glätte. Neuschnee gab es vor allem in
einem breiten Streifen von Ostwestfalen über Hessen, östliches
Baden-Württemberg, Thüringen bis in die Westhälfte Sachsens. Von der
Lausitz bis nach Berlin gab es Regen. In Berlin gefror der Regen und
gestern Morgen kam dort der Straßenbahnverkehr durch vereiste Oberleitungen
zum Erliegen. Auffällig viel Schnee akkumulierte auch
in Mittelhessen. In Gießen konnten 11cm, auf dem Hoherodskopf (743m)
gar 27cm Neuschnee registriert werden.
Bei einer Vb-ähnlichen
Wetterlage bildete sich auf der Nordseite der Alpen ein Leetief. Es
verlagerte sich weiter nordwärts und leitete vom Allgäu bis
Werdenfelser Land über Südhessen bis Franken eine Gegenstromlage
ein. Dabei wurde auf der Westseite aus Norden erwärmte Polarluft
nach Süden geführt und an der Ostflanke gelangte milde
Mittelmeerluft nach Norden. Im weiteren Verlauf setzte sich auch im
Osten wieder die kältere Luft durch.

heute

Wetterlage gestern
19.01.2026 Kalt mit eisigem Wind...
Am 16.1. ging das Tauwetter mit dem Aufzug vom Böhmischen Nebel aus
Osten zu Ende. Der Nebel in Verbindung mit Frost und dem
unangenehmen, starken Wind führte zu kräftiger Reifbildung an Bäumen
und Sträuchern. In der 2. Tageshälfte kam gestern die Sonne zum
Vorschein und das Weiß der "erstarrten" Landschaft kam toll zur
Geltung. In Verbindung mit dem Restschnee ist es nun wieder
winterlich. Durch den beißenden Südostwind fühlen sich die
Temperaturen allerdings nochmal eisiger an...
Auch wenn es kalt weitergeht
ist zum Leid der Wintersportler zumindest kurzfristig nicht mit
deutlichen Neuschneezuwachs zu rechnen.
Quelle: Andreas Petzold
Die Natur ist erstarrt


Quelle:Webcam J.Weissflog
10.01.2026 Sturmtief "Elli" bringt deutschlandweit verbreitet eine Schneedecke bis ins Flachland
Das Sturmtief "Elli" führte aus Südwesten nicht nur feuchte, sondern auch milde Luft nach Deutschland. Dabei konnte die milde Luft die vorherrschende Kaltluft jedoch nur teilweise ausräumen. Es bildete sich eine Luftmassengrenze (LMG) diagonal über der Nordosthälfte. Südwestlich davon gingen die, oft zunächst als Schnee fallende Niederschläge, von Schnee in Regen über. Je weiter die Warmfront sich nach Osten verlagerte, desto langsamer kam sie voran. Zu stark hielt die im Nordosten lagernde Kaltluft mit einem weiteren Tief über Osteuropa dagegen. So erreichte der Niederschlag von "Elli" zunächst nicht mehr die Teile nordöstlich etwa einer Linie von Schleswig-Holstein über Berlin zur Lausitz. Die nachfolgende Kaltfront schloss rasch den Warmsektor, so dass später auch in den südwestlichen Landesteilen der Regen wieder in Schnee übergehen konnte. Dort sank die Schneefallgrenze von kurzzeitig rund 1000m wieder zunehmend bis ins Flachland. Der häufig schauerartig verstärkte Schneefall brachte für einige Regionen lange, in den vergangenen Jahren nicht mehr erreichte Schneehöhen: Beispielsweise wurden im Raum Hannover (Station: Herrenhausen) sogar 35cm registriert. Trotzdem gab es insbesondere in den Tieflagen von Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg noch schneefreie Regionen. Gleichwohl werden in den Bergregionen wintersporttaugliche, wenn auch keine außergewöhnlichen Schneehöhen verzeichnet. An unserer Station liegen nun rund 35cm. Über das Wochenende bleibt es kalt, teils mit strengem Frost. Zu Wochenbeginn unternimmt der Atlantik den nächsten Warmluftvorstoß. Dann wird sich jedoch die Milderung deutlicher durchsetzen können. Zumindest in den tieferen Lagen wird das folgende Tauwetter den Schnee wieder größtenteils abschmelzen.
Faszinierende Aufnahmen vom Fichtelberg (Quelle:Maddin):
Fichtelberggipfel


Schneeberge an unserer Station:
Die Schneehaufen wachsen...
Wetterlage (Quelle:DWD):
LMG gestern
Prognose für Milderung am 13.Januar
30.12.2025 Erst stellenweise Glatteis, dann Neuschnee
Nach den Weißen Weihnachten mit einer dünnen Schneedecke von 1 bis
2cm gab es von Vorgestern bis gestern Morgen durch etwas Sprühregen
stellenweise gefährliches Glatteis. Bereits am Vormittag ging der
Niederschlag dann in Schneeschauer und am Nachmittag und in der
Nacht in Schneefall über. Bis heute Mittag konnte sich eine
Schneedecke von immerhin 11cm ausbilden. Auch tagsüber blieb es mit
Temperaturen meist zwischen -5 und -6°C frostig kalt. Ursächlich war
eine nordwestliche Strömung, welche zwischen einem Tief über
Skandinavien und einem Hoch nördlich der Britischen Inseln kältere
Luft zu uns führte.
Trotzdem wird der Monat Dezember in der Summe
deutlich zu mild ausfallen. Zur Freude der Wintersportler sind die
Aussichten für die nächsten Tage jedoch winterlich.
Neuschnee

Wetterlage
23.12.2025 Ziemlich sicher doch noch "Weiße Weihnachten"
Ausgangs der Nacht und besonders am späten Mittag gab es nun doch
geringe, schauerartig etwas verstärkte Schneefälle, welche zusammen
mit den Reifablagerungen vom gestrigen Eistag uns heute noch einen
kleinen Winterzauber bescherten. Da es auch oberhalb von gut
700m weiter bei dauerfrostigen Temperaturen blieb, konnte sich eine
Schneedecke bilden. Da es bis zum 2. Feiertag frostig, nachts sogar
teils bis -10°C kalt werden soll, sind "Weiße Weihnachten" nun im
oberen Erzgebirge sehr wahrscheinlich geworden. Vermutlich wird es
an
den beiden Feiertagen recht sonnig und das schöne Wetter lädt zu
Aktivitäten im Freien ein. Ein eisiger Ostwind ist allerdings mit
von der Partie.
Zum Jahreswechsel deuten einige Modelle mehr
Niederschläge an, welche möglicherweise endlich zu mehr Schneefällen
zumindest in höheren Lagen führen könnten.
morgens schon angeweißt...
Fichtelberg (Quelle:M.Bloch)
nachmittags
