20170127 Bild Nähe Standort Wetterstation    Wetterstation Kurort Oberwiesenthal, Hammerunterwiesenthal, 817m ü.NN.

www.wetter-oberwiesenthal.de

News:   Wetter Oberwiesenthal Neuigkeiten / Blog

 2025   2024   2023   2022   2021   2020   2019   2018   2017   

News im Jahr 2026

11.10.2026 Erste Schneeflocken auf dem Fichtelberg, Graupelschauer in Zinnwald

Heute zeigte sich der erste zarte Vorgeschmack auf den kommenden Winter. In Zinnwald gab es einen Graupelschauer und am Fichtelberg am frühen Abend einen Schneeschauer. Die Meereskaltluft sorgte mit der instabilen Luftmasse für einige Schauer. 

Bild 20261011(Quelle:wetteronline.de)

nach oben zum Seitenanfang

10.10.2026 Schöne herbstliche und farbenfrohe Sonnenaufgänge sowie eine Winterspekulation

Nach größtenteils freundlicher und milder Witterung in den vergangenen Tagen brachte am Donnerstag eine Kaltfront einen deutlichen Temperaturrückgang. So konnten wir gestern einen "Kalten Tag", mit Temperaturen unter 10°C (zwischen 3,9°C und 8,3°C) registrieren. Besonders bemerkenswert waren die schönen, herbstlichen Sonnenaufgänge der letzten Woche, siehe Fotos anbei (Quelle:M.Bloch).
Hier noch ein Ausblick von der staatlichen, amerikanischen, Wetter- und Ozeanografiebehörde (NOAA) auf den kommenden Winter. Wenig überraschend ist die Prognose eines durchweg zu milden bis viel zu milden Winters. Nach dem fast rekordwarmen Sommer sind natürlich die Temperaturen der um Europa liegenden Meere im Klimamittel zu warm. Plausibel ist dabei auch die gleichzeitige Vorhersage von überdurchschnittlichen Niederschlägen. Treffen die kalten Luftmassen aus den Polarregionen auf beispielsweise den warmen Atlantik, ist die Entwicklung von kräftigen Tiefdruckgebieten mit Wind und viel Regen wahrscheinlich. Es wäre ein typischer Westwetter Winter, welcher in Westeuropa häufig vorkommt. Sollte es wirklich so kommen, wären zumindest im Tiefland weniger winterliche Ereignisse zu erwarten. In den höheren Berglagen könnten dagegen zeitweilige Schneefälle zumindest vorrübergehend zu deutlichen Schneeereignissen führen. Doch das alles ist lediglich die Abbildung von gewissen Wahrscheinlichkeiten und es kann natürlich auch ganz anders kommen. Beispielsweise, wenn sich ein sehr starkes Hochdruckgebiet über Sibirien bildet, könnten die regenreichen und milden Luftmassen über dem Atlantik vom Übergreifen auf Mitteleuropa gehindert werden. Es wäre eine klassische Blockadelage. Wie sich der Winter letztendlich entwickelt, ist nicht seriös Vorherzusagen. Es geht lediglich um Wahrscheinlichkeiten.

Bild1 20261006 Oberwiesenthal 06.10.26

Bild2 20261006

Bild3 20261006

Bild4 20261007 Morgenrot

Bild5 20261007

Die NOAA Prognose für Dezember, Januar und Februar:

Bild6 20261010  Bild7 20261010  Bild8 20261010

23.09.2026 Stellenweise Luftfrost

In der Großwetterlage Nordwest antizyklonal (NWz) war die letzte Nacht verbreitet frisch im Erzgebirge. An unserer Hauptstation reichte es zwar nicht ganz zu Luftfrost (0,4°C), an der Station2 konnten dagegen -0,6°C gemessen werden. Am Pöhlbach sanken dagegen die Temperaturen bis auf -2,5°C, in Kühnhaide auf -2,6°C (Quelle: Kachelmannwetter). Am kältesten war es dagegen wieder im tschechischen Teil des Erzgebirges. In Jeleni (Hirschenstand) wurden sogar -5,6°C um 07:00 Uhr registriert. In den nächsten Tagen werden die Temperaturen dagegen sukzessive wieder ansteigen.
Tagsüber gab es bereits zarte Halo Erscheinungen an der hohen Bewölkung um die Sonne, am späteren Abend dann einen deutlicheren Haloring um den Mond.

Bild 20260923 Zarter 22° Haloring um die Sonne

Bild 20260923 Am späten Abend dann ein Mondhalo

nach oben zum Seitenanfang

23.08.2026 Trockenheit im Erzgebirge zumindest oberflächlich vorbei

Neben der extremen Wärme war die großflächige Trockenheit in Deutschland ein großes Thema. Mittlerweile ist seit mehreren Tagen nicht nur die große Wärme passé, sondern im Erzgebirge auch die Trockenheit. Zwar war es im Erzgebirge bislang auch länger zu trocken, doch die letzten, teils auch flächigen Niederschläge brachte einiges an Regen. So gab es an unserer Station über die Woche verteilt immerhin 61,8 l/qm Niederschlag. Die oberflächigen Bodenschichten sind wieder feucht. Das gilt aber nicht deutschlandweit: Besonders in einem breiten Streifen von Südwest nach Nordosten ist der Boden weiterhin sehr trocken. Ausnahmen sind lediglich der Thüringer Wald, das Erzgebirge, besonders die Alpen und ein sehr kleiner Teil des Harzes.
Die Änderung der länger vorherrschenden Wetterlage mit den hohen Temperaturen zeigt sich natürlich auch an der Temperaturabweichung des Mittelwertes: Von über +4°C im ersten Monatsdrittels auf aktuell +2,44°C. Das ist zwar immer noch deutlich zu warm, aber auch gemäßigter. So lag der Temperaturdurchschnitt des Tages heute bei einem Minimumwert von 5.2°C nur bei gut 10°C.

Bild 1 20260821 flächiger Niedrschlag vorgestern über dem Erzgebirge

Bild2 20260817   Bild3 20260823 deutlich feuchter im Erzgebirge

30.07.2026 Erneute Hitze mit Höchsttemperaturen über 30°C

Aus Südwesten erreichte unsere Region wieder heiße Luft. Bereits gestern stiegen die Höchstwerte der Temperatur auf sommerliche Werte von 26,1°C. Heute wurde es dann in trockener Luft nochmals deutlich heißer. Gegen 16:45 Uhr konnte mit 31,2°C ein Hitzetag registriert werden, bereits der 4. Tag im aktuellen Sommer, an dem die 30°C erreicht bzw. überschritten wurden. An 15 Tagen gab es mindestens 25°C (=Sommertage).
In Deutschland wurden teilweise bis zu gut 40°C gemessen, so beispielsweise in Bernburg/Saale 40,5°C, Kitzingen 40,4°C und Bad Nauheim 40,1°C. Am Fichtelberg blieb die Temperatur mit 29,8°C minimal unter der Hitzetagmarke.
Nach einer kurzen, leichten Abkühlung am Wochenende wird es wohl erneut wieder sehr warm bis heiß.

Bild1 20260730 Wärme aus SW

Bild1 20260730 Erzgebirge bei zunehmender Trockenheit noch gemäßigt feucht

nach oben zum Seitenanfang

12.07.2026 Nächste Wärmewelle im Erzgebirge verspätet und abgeschwächt

Während im Südwesten von Deutschland bereits seit einigen Tagen die 3. Hitzewelle mit Temperaturen tagsüber von über 30°C vorherrschen, sind bislang die Temperaturen im Erzgebirge moderat. Der Südwesten wird von der sehr warmen bis heissen Luftmasse beeinflusst. Dagegen gab es in der Nordosthälfte unter gemäßigten und teilweise feuchten Luftmassen angenehmeres Wetter. Zwar setzt sich auch hier in den nächsten Tagen eine wärme Luftmasse durch, doch bleibt es angenehmer. Ein Höhentief, welches morgen von Dänemark nach Norddeutschland zieht, sorgt zudem wieder zu einer erhöhten Niederschlagsneigung. Im Gegensatz zu vielen anderen Gebieten sind die Böden hier noch ausreichend feucht. Zudem ist es nachts in den Hochtälern des Erzgebirges noch recht frisch. An der Kachelmann Station am Pöhlbach wurden letzte Nacht 4,3°C als Tiefsttemperatur der Luft gemessen. Am kühlsten war es jedoch im tschechischen Teil beispielsweise in Hirschenstand (Jeleni) mit nur 0,6°C. Damit gab es wie am Vortag wiederum Bodenfrost.

Bild1 20260712   Bild2 20260712

Bild3 20260712 Auf dem noch feuchten Boden sprießt es...

Bild4 20260712 In den SW gelangt weiter die sehr warme Luft

Bild5 20260712 Noch relativ feuchte Böden im Erzgebirge

Bild6 20260712 kühle Nächte (Quelle:chmi.cz)

27.06.2026 Rekordhitzewelle mit neuem Allzeit Stationsrekord

Extrem heiße Luftmassen bestimmten besonders heute das Wettergeschehen. In der Großwetterlage Südwest antizyklonal (SWa) war weiter ein Hochdruckgebiet wetterbestimmend, welches sich allerdings langsam nach Osten verlagert. Somit gelangt Deutschland zunehmend auf die Vorderseite eines Höhentroges über Nordwesteuropa. Das verstärkt die Warmluftzufuhr, bevor dann eine Abkühlung mit Schauern und Gewittern einsetzt. Bereits gestern wurde an der Station Saarbrücken-Burbach ein neuer Temperatur Höchstwert in Deutschland mit 41,3°C registriert. Aber auch dieser Maximalwert wurden heute übertroffen: Möckern-Drewitz meldete heute sogar 41,5°C. Während sich von Nodrwesten teils unwetterartige Schauer und Gewitter nähern, kann es morgen im Osten, besonders von Berlin zur Lausitz, durchaus nochmal neue Maximaltemperaturen geben.
An unserer Station wurde heute deutlich ein neuer Stationsrekord mit 33,2°C gemessen. Damit wurde der bisherige Spitzenwert aus dem Jahre 2019 deutlich um 1,3°C übertroffen (31,9°C am 26.Juni). Dagegen gab es die letzten 3 Jahre nicht einen einzigen Hitzetag (Tmax >=30°C, auch Heißer Tag) Interessant wird auch die kommende Nacht. Bislang gab es bei uns noch keine Tropennacht, d.h. die Tiefstwerte sanken immer unter 20°C. Bei Wind mit Föhneffekten am Erzgebirgskamm könnte es diesmal eventuell anders werden, auch wenn es unwahrscheinlich ist. Ab Montag gibt es dann endlich wieder nennenswerten Regen, welchen die Natur nach der Hitze mit den starken Verdunstungsraten gut gebrauchen kann...

Bild1 20260627 für jede Wolke war man dankbar...

Bild2 20260627 kräftige Warmluftzufuhr aus SW

morgen noch etwas wärmer im Osten (heute/morgen):

Bild3 20260627  Bild4 20260627

nach oben zum Seitenanfang

20.06.2026 Hitze mit neuem Jahreshöchstwert

Nach der zu kühlen ersten Monatshälfte gelangte bereits gestern, am Rande eines Hochdruckgebietes über Südwesteuropa, heiße Luft nach Deutschland. Die Luftmasse brachte gestern nicht nur ungewöhnlich hohe Temperaturen fast bundesweit, sondern auch die höchsten Werte an unserer Station im aktuellen Jahr. Um 16:45 Uhr wurden 28,1°C erreicht. In der Nacht gingen dann jedoch die Temperaturen auf knapp 15°C zurück. Deutlich kühler zum Durchlüften war es am knapp 40m tiefer gelegenen Pöhlbach mit 11,7°C und in Marienberg-Kühnhaide mit sogar nur 9,4°C. Auf den höheren Kammlagen gab es hingegen vereinzelt sogar die erste "Tropennacht" mit Minimumwerten nicht unter 20°C, wie z.B. am Sparingberg in Oberwiesenthal auf rund 950m Höhe.
Deutschlandweit außergewöhnlich zeigten sich jedoch die Maximaltemperaturen. Spitzenreiter war Kitzingen mit 38,5°C, während die Werte in Sachsen in Bad Muskau mit knapp 35°C und im Erzgebirge mit 33,7°C (Aue, 387m) am höchsten lagen.
Auch die nächste Zeit bleibt es voraussichtlich sommerlich warm bis heiß. Trotz der hohen Temperaturen ist der Boden hier im Erzgebirge aktuell noch ausreichend feucht.

Bild1 20260620

Bild2 20260620 Ausreichende Bodenfeuchte besonders im Nordwesten und Berglagen

26.05.2026 Stationsrekord: Frühester Sommertag (Tmax >= 25°C)

Heute wurden mit einer Maximaltemperatur von 25,6°C nicht nur ein Sommertag erreicht, sondern auch zugleich der Früheste seit Messbeginn an unserer Station im Juli 2017. Bislang konnten noch keine 25°C oder mehr in einem Mai registriert werden.
Der Einfluss von Hochdruck und trockener Kontinentalluft führte zu der kräftigen Erwärmung. Damit ist erstmal der Höhepunkt erreicht. Bereits Morgen bringt eine Kaltfront mit nordwest- bis nördlichen Winden etwas kühlere Luft in unsere Region. Es bleibt zunächst aber voraussichtlich noch trocken. Zum Wochenende steigt das Niederschlagsrisiko deutlich an.

Bild1 20260526 Quelle:M.Bloch

Bild2 20260526 Vorgestern Abendrot

 Bild3 20260526 Wetterlage

nach oben zum Seitenanfang

12.05.2026 Schnee zu den Eisheiligen, unsere Webweite läuft seit gestern Nachmittag wieder uneingeschränkt

Am späten Morgen setzte schauerartiger Schneefall mit unterschiedlicher Intensität und nur kurzen Niederschlagspausen ein. Besonders intensiv war der Schneefall gegen 13 Uhr. Es konnten sich trotz des warmen Bodens erste Schneeflecken bilden, welche sich allerdings nur wenige Minuten halten konnten. Auch gegen 18 Uhr war das Schneetreiben sehr dicht und hielt auch in der Stärke etwas länger an. Dabei ging die Temperatur auf 0,5°C zurück und es konnte sich sogar eine dünne Schneedecke von 1cm ausbilden. Den ganzen Tag blieb es sehr kühl mit Werten von meist gut einem Grad. Wenn sich die Sonne kurz zeigen konnte, machte sich schnell die fortgeschrittene Jahreszeit bemerkbar und es wurde gleich spürbar angenehmer (Tmax 3,9°C).
Seit gestern ist unser leider notwendig gewordener Umzug zu einem neuen Webhoster erfolgreich abgeschlossen worden. Es waren umfangreiche Arbeiten von dem Transfer der Domain, Einrichtungen auf dem neuen Server, Anpassungen der automatisierten Übertragungsprogramme für die Wetterdaten und vieles mehr zu erledigen. Wie hoffen sehr, dass uns ein solcher aufwendiger Schritt in naher Zukunft erspart bleibt...

Bild1 20260512     Bild2 20260512    Bild3 20260512

Bild4 20260512 dichter Schneefall

Bild5 20260512   Bild6 20260512

Bild7 20260512 Quelle:EUMETNET

Meeresluft polaren Ursprungs brachte das sehr kühle, wechselhafte Wetter. Am Erzgebirge gab es durch die nordwestliche Strömung Staueffekte, so dass die Niederschläge teilweise etwas länger andauerten. Durch die Großwetterlage "Trog Mitteleuropa" (TrM) wird voraussichtlich noch bis zum Wochenende kühles Wetter vorherrschen, auch wenn die Schneefallgrenze wieder etwas ansteigt.

09.05.2026 In eigener Sache: Serverausfall beim Webhoster

Am späten Nachmittag des Montags, dem 04.05., kam es bei unserem Hoster für unsere Webseite zum Serverausfall. Es war aber diesmal kein kurzes Ereignis wegen einem normalen Serverupdates, sondern es wurde ein außerplanmäßiges Serverupdate auf Grund einer sehr kritischen Sicherheitslücke. Eventuell sind auch Server und Daten durch die Lücke angegriffen worden. Wegen der Unsicherheit über die mehrtägigen Maßnahmen mit der Konsequenz der Offlinedauer und Sicherheit hatten wir uns schweren Herzens entschlossen, einen Umzug von unserem Hoster vorzunehmen. Seit dem Beginn unserer Webseite im Jahr 2017 ist das nun der erste Wechsel des Hosters und Umzug der Webseite. Während des Umzuges werden einige Teile der Webseite eingeschränkt bleiben, bis alles abgeschlossen ist.
Wir bitten die Unannehmlichkeiten zu Entschuldigen und weisen darauf hin, dass es sich um eine rein private Wetterwebseite ohne kommerzielle Interessen handelt. Wir sind bestrebt, die Informationen zum Wetter rund um Oberwiesenthal weiterhin aufrecht erhalten zu können. Vielen Dank für Ihr Verständnis und Treue.

 nach oben zum Seitenanfang

02.05.2026 Fast schon sommerlich, die 20°C-Marke ist geknackt!

Nach noch 2 frostigen Nächten (vorgestern noch hier knapp 40m tiefer am Pöhlbach -7,9° / in Kühnhaide -9,7°C) gab es die vergangene Nacht an unserer Station keinen Luftfrost mehr. Tagsüber herrschte sogar bei einem Temperaturhöchstwert von 20,4°C fast schon sommerliche Vorfreude. Der strahlende Sonnenschein verstärkte natürlich den positiven Eindruck...
In der Großwetterlage Südwest antizyklonal (SWa) wird es morgen auch noch einmal warm, bevor sich aus Westen Tiefdruckeinfluss mit Niederschlägen und sinkenden Temperaturen bemerkbar macht. Zum Donnerstag könnte dann der Tiefpunkt erreicht sein.

Bild1 20260502

Bild2 20260502 Quelle:Webcam Summit of Saxony

Bild3 20260502 morgen nochmals warm

Bild4 20260502 übermorgen nähert sich die kühlere Luft

22.04.2026 Kalter Morgen mit teils mäßigem Frost, tagsüber strahlender Sonnenschein

Am Morgen gab es im Erzgebirge teils mäßigen Frost. Die kälteste Temperatur wurde in Kühnhaide (721m) mit -8,0°C gemessen. Am zweitkältesten war es an der anderen Station von Jörg Kachelmann in Hammerunterwiesenthal, am Pöhlbach (778m), mit -7,2°C. Auch an unseren 2 Stationen rund 40m höher war es mit Minimumwerten bei der Lufttemperatur mit -5,8°C (Station2) und -4,2°C recht kalt.
Am Tage schien die Sonne vom wolkenlosen Himmel und erwärmte schnell die Luft. Während sich in der Sonne der bereits recht hohe Sonnenstand wärmend bemerkbar macht, fühlte sich die trockene Luft im Schatten trotz einer Höchsttemperatur von knapp 10°C unangenehm kühl an. Immerhin ein großer Fortschritt zu Vorgestern, wo es vor allem ab dem Mittag bis zum späten Abend teils anhaltend leicht schneite bei Temperaturen nur knapp über dem Gefrierpunkt. An unserer Station konnte sich sogar kurz noch einmal Schneeflecken bilden. Am Fichtelberg reichte es sogar für eine dünne Schneedecke.

Bild 20260420 Vorgestern brachte ein Niedrschlagsgebiet aus Nordosten nicht nur kalte Luft, sondern in den oberen Erzgebirgslagen noch einmal Schneeregen und Schnee.

nach oben zum Seitenanfang

06.04.2026 Gestern pünktlich zum Ostersonntag neuer Temperaturhöchstwert im aktuellen Jahr

Gestern stieg auf der Vorderseite einer Kaltfront mit kräftigem Süd- bis Südwestwind die Temperatur in der Spitze bis auf 16,8°C an, dem höchsten Wert im Jahr 2026 bislang. In der Nacht zog dann die Front mit etwas Regen und Winddrehung durch. Heute war es zwar wieder überwiegend sonnig, allerdings war der Wind dagegen unangenehm kalt. Die Temperatur erreichte nicht einmal mehr die Hälfte des Vortages.
Die Woche geht voraussichtlich freundlich, aber nachts mit deutlicher Frostgefahr weiter.

Bild1 20260406 Ostern 2026

Bild2 20260406 Noch ist es nicht sehr grün, im Hintergrund der verschneite Keilberg

30.03.2026 Nochmals nasskalte Phase mit etwas Schnee, zu Ostern wohl wieder frühlingshafter

Die wahrscheinlich letzte winterliche Phase über mehrere Tage begann am 25. abends. Da gab es 3cm Neuschnee. Die schon höherstehende Sonne nagte mit ihrer Globalstrahlung tagsüber immer kräftig an der Schneedecke und durchbrach sie. In einer nordwestlichen Strömung staute sich heute die Meereskaltluft, so dass es schauerartig verstärkt längere Zeit schneite. Tagsüber reichte es wegen der schon angesprochenen Globalstrahlung nicht mehr zu einer Schneedeckenakkumulation. Dafür war die Intensität der Schneefälle dann nicht stark genug. Am Abend mit einbrechender Dämmerung und folgender Dunkelheit wuchs die Schneedecke dann wieder auf 3cm an.
Mit zunehmenden Hochdruckeinfluss werden die Niederschläge abnehmen und die Temperaturen steigen etwas an, wobei es bis Karfreitag nachts weiter frostig werden kann. Pünktlich zu Ostern sieht es aktuell jedoch noch milder und auch sonniger aus. Aktivitäten im Freien sollten dann Freude bereiten.

Bild1 20260326 Winterlinge

Bild2 20260326 Ostern naht...

Bild3 20260329 Ungleiche Fußspuren auf der Treppenstufe

Bild4 20260330 NW-Strömung

bringt Schauerstaffeln wie ein Streuselkuchen über Deutschland Bild5 20260330

nach oben zum Seitenanfang

16.03.2026 Kurzer Wintergruß

Bereits gestern und vorgestern machte der Frühling Pause. Dazu gab es vor allem am Samstag leichte Schneefälle, so dass es wieder ein paar Schneeflecken gab. Heute kam es in einer kalten und labil geschichteten Luftmasse unter Trogeinfluss zu mehreren Schauern, die im Bergland als Schnee fielen. Bis zum Mittag konnte sich nur über rund 1000m eine dünne Schneedecke dauerhaft halten. Am späten Nachmittag erreichte uns dann ein kompakterer Schauer mit intensiverem Niederschlag. Dabei sank die Temperatur an unserer Station von +2°C schnell auf -0,8°C ab. Es konnte sich eine Schneedecke von 2cm bilden.
Das Wintercomeback ist allerdings nicht von Dauer. Von Westen nähert sich bereits eine Warmfront. Weitere Niederschläge bringt sie jedoch nur der Westhälfte Deutschlands. Bundesweit bringt sie nicht nur Wärmeres sondern folgend auch wieder freundliches Wetter.

Bild1 20260316 Die Vegetation wird kurz ausgebremst

Bild2 20260316

06.03.2026 Weiterhin sonniges Frühlingswetter

Es geht zumindest vorerst sonnig weiter, eine Rückkehr von winterlicher Kälte ist nicht in Sicht. Die letzten Tage zeigten sich an unserer Station sonnig, mit Frost in der Nacht und milden Tageshöchstwerten um 10°C. Die letzten Schneefelder konnten sich somit meist nur in schattigen Lagen halten. Die Fotos sind in einer Höhenlage von gut 800m heute Vormittag gemacht worden.

Bild1 20260306

Bild2 20260306

Bild3 20260306 auch morgen unter Hochdruck

Bild4 20260306 Bsp. Dresden: es geht mild weiter

nach oben zum Seitenanfang

28.02.2026 Bereits 1 Woche Tauwetter: Seit 3 Tagen sogar frühlingshaft mild mit ersten Schneeglöckchen

Die lange kalte Witterung ging am vergangenen Wochenende abrupt zu Ende. Während sich besonders der kalte Nordosten Deutschlands lange gegen die Wärmeattacken vom Atlantik wehren konnte, wurde der südwestliche Teil schon stärker beeinflusst. Brachte es teilweise bis in die westliche Mitte auch dort noch Schnee (in Hessen vor gut einer Woche teils 10-15cm bis in die Niederungen), kam es zum Wochenende in ganz Deutschland auch in den hohen Mittelgebirgslagen zu Tauwetter. Zunächst verstärkte der Übergang in Regen die Schneeschmelze (auch wenn es zu Wochenbeginn in der Nacht vom 23. zum 24. bei uns nochmal kurzzeitig 1cm Neuschnee gab) bevor ab Wochenmitte sonniges und frühlingshaftes Wetter endgültig die Oberhand gewann.
Nach einigen erfolglosen Versuchen die Kaltluft in ganz Deutschland auszuräumen, gelang es dem atlantischen Tiefdrucksystem letztendlich mit einem "hinterlistigen Trick": Das erneut scheiternde Tief "XIRA" sorgte rechtzeitig für "Nachwuchs". Es bildete sich rechtzeitig ausgehend vom schwächelnden Muttertief ein Randtief "YAEL", welches endgültig den Durchbruch der Warmluft bis zu unserem aktuellen Frühlingswetter einleitete. So wurde es vorgestern zum ersten Mal in diesem Jahr über +10°C warm (heute Tmax sogar 14,9°C). Auch wenn es zwischenzeitlich wieder etwas kühler mit Nachtfrostgefahr wird, ist eine Rückkehr zu spätwinterlichem Wetter mit Schnee derzeit auch mittelfristig nicht in Sicht. Viele freut es nach der doch eher lang andauernden, winterlichen Witterung; den anderen bleibt nur die Hoffnung an das "Chaossytem" der Atmosphäre, welches manchmal überraschendes aus dem Hut zu zaubern vermag, auch wenn es noch so unwahrscheinlich scheint...
Die Strenge eines Winters wird nach der Kältesumme bestimmt. Dabei werden die negativen Tagesmittelwerte aufsummiert. In diesem Winter betrug die Kältesumme 292,8 und somit deutlich mehr, als der Vorgängerwinter mit nur 220,4. Da es aber trockener als im Durchschnitt war, gab es zwar viele Schneedeckentage, aber die Neuschneesumme war unterdurchschnittlich. Trotz der deutschlandweit unterdurchschnittlichen Niederschlagmenge sind die Böden oberflächig bis auf einen kleinen Teil in Sachsen-Anhalt gut durchfeuchtet. Bei den momentan trockenen Aussichten sind das gute Voraussetzungen.

Bild1 20260228 Die Natur erwacht auch an unserer Station

Bild2 20260228 Blick in Richtung Sehmatal (Quelle: Webcam Fichtelberghaus)

Bild3 20260228 Wetterlage Wetterlage

Bild4 20260228 Kältesummenvergleich

Bild5 20260228 

17.02.2026 Fasching im Schnee

An den Faschingstagen zeigte sich das Wetter winterlich. Zum Höhepunkt der närrischen Zeit im Wiesenthal herrschte vor allem frostiges Wetter vor. Im Gegensatz dazu war am Sonntag die Stimmung warmherzig und ausgelassen beim 108. Oberwiesnthaler Skifasching. Bei den kalten Temperaturen lockerte die Bewölkung zum Mittag etwas auf.
Der Rosenmontag brachte Tiefdruck aus Westen und Schneefälle mit etwas milderen Temperaturen. Während unserer Station am Morgen die Temperaturen an noch bei rund -9°C lagen, wurden am Mittag vorübergehend zarte Plusgrade von 0.3°C erreicht. Dazu gab es teils schauerartigen Schneefall, der bis heute am frühen Abend auf insgesamt 16cm Neuschnee aufsummierte.
Bis Freitag geht das winterliche Wetter noch weiter, bevor im Laufe des Samstags und zu Wochenbeginn Tauwetter einsetzt.

Bild1 20260215   Skifasching   Bild2 20260215

Ski Tam Tam Taratamtaaaam Bild3 20260215   Bild4 20260215

Bild1 20260217 Neuschnee...

Bild2 20260217 aktuelle Wetterlage

Bild3 20260217 sich andeutendes Tauwetter...

nach oben zum Seitenanfang

06.02.2026 Neuer Stationsrekord: Längster Dauerfrost mit über 19 Tagen geht gestern zu Ende

Die lange Dauerfrostphase ging gestern mit einem neuen Stationsrekord nach 19 Tagen, 17 Stunden und 18 Minuten zu Ende. In der Nacht auf gestern gab es noch gefrierenden Sprühregen mit gefährlicher Glätte. Bei sehr feuchtem, überwiegend nebligem Wetter stieg die Temperatur in der Spitze bis auf +0,4°C (11:35 Uhr) an. Die meiste Zeit lag die Temperatur jedoch bei 0,1° bis 0,2°C ganz knapp über dem Gefrierpunkt. Kurzeitig allerdings auch hauchdünn darunter. Heute war es ähnlich, auch wenn das Tagesmittel ganz knapp unter 0°C lag.
Die Serie von Eistagen wurde letztendlich von einem vom Mittelmeerraum nordwärts ziehenden Tiefs gebrochen. Dennoch bleibt die Grundstruktur der Wetterlage grundsätzlich erhalten. Deutschland liegt zwischem tiefen Luftdruck über Südwesteuropa und hohem Druck über Nordosteuropa. Daher zeigen sich deutliche Temperaturgegensätze zwischen einem milden Südwesten mit Temperaturen mit bis zu über 10°C und einem frostigen Nordosten. Auch in den nächsten Tagen geht das Gerangel dieser sehr unterschiedlich temperierten Luftmassen weiter.

Bild1 20260206 vorgestern noch tiefste Eiszeit...

Bild2 20260206 Gipfel heute über dem Nebel (Quelle:Webcam Fichtelberghaus)

Bild3 20260206 unsere Station tagsüber gelegentlich am kältesten Bild4 20260206 Quelle:wetternetz-sachsen.de

27.01.2026 Tief "LEONIE" bringt Schnee und Glätte

Bereits in der Nacht auf gestern brachte Tief "LEONIE" vielen Teilen von Deutschland Schnee und Glätte. Neuschnee gab es vor allem in einem breiten Streifen von Ostwestfalen über Hessen, östliches Baden-Württemberg, Thüringen bis in die Westhälfte Sachsens. Von der Lausitz bis nach Berlin gab es Regen. In Berlin gefror der Regen und gestern Morgen kam dort der Straßenbahnverkehr durch vereiste Oberleitungen zum Erliegen. Auffällig viel Schnee akkumulierte auch in Mittelhessen. In Gießen konnten 11cm, auf dem Hoherodskopf (743m) gar 27cm Neuschnee registriert werden.
Bei einer Vb-ähnlichen Wetterlage bildete sich auf der Nordseite der Alpen ein Leetief. Es verlagerte sich weiter nordwärts und leitete vom Allgäu bis Werdenfelser Land über Südhessen bis Franken eine Gegenstromlage ein. Dabei wurde auf der Westseite aus Norden erwärmte Polarluft nach Süden geführt und an der Ostflanke gelangte milde Mittelmeerluft nach Norden. Im weiteren Verlauf setzte sich auch im Osten wieder die kältere Luft durch.

Bild1 20260126    Bild2 20260126

Bild3 20260127 heute

Bild4 20260127

Bil5 20260126 Wetterlage gestern

nach oben zum Seitenanfang

19.01.2026 Kalt mit eisigem Wind...

Am 16.1. ging das Tauwetter mit dem Aufzug vom Böhmischen Nebel aus Osten zu Ende. Der Nebel in Verbindung mit Frost und dem unangenehmen, starken Wind führte zu kräftiger Reifbildung an Bäumen und Sträuchern. In der 2. Tageshälfte kam gestern die Sonne zum Vorschein und das Weiß der "erstarrten" Landschaft kam toll zur Geltung. In Verbindung mit dem Restschnee ist es nun wieder winterlich. Durch den beißenden Südostwind fühlen sich die Temperaturen allerdings nochmal eisiger an...
Auch wenn es kalt weitergeht ist zum Leid der Wintersportler zumindest kurzfristig nicht mit deutlichen Neuschneezuwachs zu rechnen.

Bild1 20260119 Quelle: Andreas Petzold

Bild2 20260119 Die Natur ist erstarrt

Bild3 20260119

Bild4 20260119   Bild5 20260119

Bild6 20260119 Quelle:Webcam J.Weissflog

10.01.2026 Sturmtief "Elli" bringt deutschlandweit verbreitet eine Schneedecke bis ins Flachland 

Das Sturmtief "Elli" führte aus Südwesten nicht nur feuchte, sondern auch milde Luft nach Deutschland. Dabei konnte die milde Luft die vorherrschende Kaltluft jedoch nur teilweise ausräumen. Es bildete sich eine Luftmassengrenze (LMG) diagonal über der Nordosthälfte. Südwestlich davon gingen die, oft zunächst als Schnee fallende Niederschläge, von Schnee in Regen über. Je weiter die Warmfront sich nach Osten verlagerte, desto langsamer kam sie voran. Zu stark hielt die im Nordosten lagernde Kaltluft mit einem weiteren Tief über Osteuropa dagegen. So erreichte der Niederschlag von "Elli" zunächst nicht mehr die Teile nordöstlich etwa einer Linie von Schleswig-Holstein über Berlin zur Lausitz. Die nachfolgende Kaltfront schloss rasch den Warmsektor, so dass später auch in den südwestlichen Landesteilen der Regen wieder in Schnee übergehen konnte. Dort sank die Schneefallgrenze von kurzzeitig rund 1000m wieder zunehmend bis ins Flachland. Der häufig schauerartig verstärkte Schneefall brachte für einige Regionen lange, in den vergangenen Jahren nicht mehr erreichte Schneehöhen: Beispielsweise wurden im Raum Hannover (Station: Herrenhausen) sogar 35cm registriert. Trotzdem gab es insbesondere in den Tieflagen von Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg noch schneefreie Regionen. Gleichwohl werden in den Bergregionen wintersporttaugliche, wenn auch keine außergewöhnlichen Schneehöhen verzeichnet. An unserer Station liegen nun rund 35cm. Über das Wochenende bleibt es kalt, teils mit strengem Frost. Zu Wochenbeginn unternimmt der Atlantik den nächsten Warmluftvorstoß. Dann wird sich jedoch die Milderung deutlicher durchsetzen können. Zumindest in den tieferen Lagen wird das folgende Tauwetter den Schnee wieder größtenteils abschmelzen.

Faszinierende Aufnahmen vom Fichtelberg (Quelle:Maddin):

Bild1 20260110 Fichtelberggipfel

Bild2 20260110

Bild2 20260110

Schneeberge an unserer Station:

Bild4 20260110 Die Schneehaufen wachsen...

Wetterlage (Quelle:DWD):

Bild5 20260109 LMG gestern

Bild6 20260110 Prognose für Milderung am 13.Januar

nach oben zum Seitenanfang

Hier geht es zu allen älteren News:

2025   2024   2023   2022   2021   2020   2019   2018   2017