News: Wetter Oberwiesenthal Neuigkeiten / Blog
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News im Jahr 2026
11.10.2026 Erste Schneeflocken auf dem Fichtelberg,
Graupelschauer in Zinnwald
Heute zeigte sich der erste zarte Vorgeschmack auf den kommenden
Winter. In Zinnwald gab es einen Graupelschauer und am Fichtelberg
am frühen Abend einen Schneeschauer. Die Meereskaltluft sorgte mit
der instabilen Luftmasse für einige Schauer.
10.10.2026 Schöne herbstliche und farbenfrohe Sonnenaufgänge
sowie eine Winterspekulation
Nach größtenteils freundlicher und milder Witterung in den
vergangenen Tagen brachte am Donnerstag eine Kaltfront einen
deutlichen Temperaturrückgang. So konnten wir gestern einen "Kalten
Tag", mit Temperaturen unter 10°C (zwischen 3,9°C und 8,3°C)
registrieren. Besonders bemerkenswert waren die schönen,
herbstlichen Sonnenaufgänge der letzten Woche, siehe Fotos anbei
(Quelle:M.Bloch).
Die NOAA Prognose für Dezember, Januar und Februar:
23.09.2026 Stellenweise Luftfrost
In der Großwetterlage Nordwest antizyklonal (NWz) war die letzte
Nacht verbreitet frisch im Erzgebirge. An unserer Hauptstation
reichte es zwar nicht ganz zu Luftfrost (0,4°C), an der Station2 konnten dagegen -0,6°C gemessen werden. Am Pöhlbach
sanken dagegen die Temperaturen bis auf -2,5°C, in Kühnhaide auf
-2,6°C (Quelle: Kachelmannwetter). Am kältesten war es dagegen
wieder im tschechischen Teil des Erzgebirges. In Jeleni
(Hirschenstand) wurden sogar -5,6°C um 07:00 Uhr registriert. In den
nächsten Tagen werden die Temperaturen dagegen sukzessive wieder
ansteigen.
23.08.2026 Trockenheit im Erzgebirge zumindest oberflächlich
vorbei
Neben der extremen Wärme war die großflächige Trockenheit in
Deutschland ein großes Thema. Mittlerweile ist seit mehreren Tagen
nicht nur die große Wärme passé, sondern im Erzgebirge auch die
Trockenheit. Zwar war es im Erzgebirge bislang auch länger zu
trocken, doch die letzten, teils auch flächigen Niederschläge
brachte einiges an Regen. So gab es an unserer Station über die
Woche verteilt immerhin 61,8 l/qm Niederschlag. Die
oberflächigen Bodenschichten sind wieder feucht. Das gilt aber nicht
deutschlandweit: Besonders in einem breiten Streifen von Südwest
nach Nordosten ist der Boden weiterhin sehr trocken. Ausnahmen sind
lediglich der Thüringer Wald, das Erzgebirge, besonders die Alpen und
ein sehr kleiner Teil des Harzes.
30.07.2026 Erneute Hitze mit Höchsttemperaturen über 30°C
Aus Südwesten erreichte unsere Region wieder heiße Luft. Bereits
gestern stiegen die Höchstwerte der Temperatur auf sommerliche Werte
von 26,1°C. Heute wurde es dann in trockener Luft nochmals deutlich
heißer. Gegen 16:45 Uhr konnte mit 31,2°C ein
Hitzetag registriert werden, bereits der 4. Tag im aktuellen Sommer,
an dem die 30°C erreicht bzw. überschritten wurden. An 15 Tagen gab
es mindestens 25°C (=Sommertage).
12.07.2026 Nächste Wärmewelle im Erzgebirge verspätet und
abgeschwächt
Während im Südwesten von Deutschland bereits seit einigen Tagen die
3. Hitzewelle mit Temperaturen tagsüber von über 30°C vorherrschen,
sind bislang die Temperaturen im Erzgebirge moderat. Der Südwesten
wird von der sehr warmen bis heissen Luftmasse beeinflusst. Dagegen
gab es in der Nordosthälfte unter gemäßigten und teilweise
feuchten Luftmassen angenehmeres Wetter. Zwar
setzt sich auch hier in den nächsten Tagen eine wärme Luftmasse
durch, doch bleibt es angenehmer. Ein Höhentief, welches morgen von
Dänemark nach Norddeutschland zieht, sorgt zudem wieder zu einer
erhöhten Niederschlagsneigung. Im Gegensatz zu vielen anderen
Gebieten sind die Böden hier noch ausreichend feucht. Zudem ist es
nachts in den Hochtälern des Erzgebirges noch
recht frisch. An der Kachelmann Station am Pöhlbach wurden letzte
Nacht 4,3°C als Tiefsttemperatur der Luft gemessen. Am kühlsten war
es jedoch im tschechischen Teil beispielsweise in Hirschenstand
(Jeleni) mit nur 0,6°C. Damit gab es wie am Vortag wiederum
Bodenfrost.
27.06.2026 Rekordhitzewelle mit neuem Allzeit Stationsrekord
Extrem heiße Luftmassen bestimmten besonders heute das
Wettergeschehen. In der Großwetterlage Südwest antizyklonal (SWa)
war weiter ein Hochdruckgebiet wetterbestimmend, welches sich
allerdings langsam nach Osten verlagert. Somit gelangt Deutschland
zunehmend auf die Vorderseite eines Höhentroges über Nordwesteuropa.
Das verstärkt die Warmluftzufuhr, bevor dann eine Abkühlung mit
Schauern und Gewittern einsetzt. Bereits gestern wurde an der
Station Saarbrücken-Burbach ein neuer Temperatur Höchstwert in
Deutschland mit 41,3°C registriert. Aber auch dieser Maximalwert
wurden heute übertroffen: Möckern-Drewitz meldete heute sogar
41,5°C. Während sich von Nodrwesten teils unwetterartige Schauer und
Gewitter nähern, kann es morgen im Osten,
besonders von Berlin zur Lausitz, durchaus nochmal neue
Maximaltemperaturen geben.
morgen noch etwas wärmer im Osten (heute/morgen):
20.06.2026 Hitze mit neuem Jahreshöchstwert
Nach der zu kühlen ersten Monatshälfte gelangte bereits gestern, am Rande eines Hochdruckgebietes über
Südwesteuropa, heiße Luft nach Deutschland. Die Luftmasse brachte
gestern nicht nur ungewöhnlich hohe Temperaturen fast bundesweit,
sondern auch die höchsten Werte an unserer Station im aktuellen
Jahr. Um 16:45 Uhr wurden 28,1°C erreicht. In der Nacht gingen dann
jedoch die Temperaturen auf knapp 15°C zurück. Deutlich kühler zum
Durchlüften war es am knapp 40m tiefer gelegenen Pöhlbach mit 11,7°C und
in Marienberg-Kühnhaide mit sogar nur 9,4°C. Auf den höheren
Kammlagen gab es hingegen vereinzelt sogar die erste "Tropennacht"
mit Minimumwerten nicht unter 20°C, wie z.B. am Sparingberg in
Oberwiesenthal auf rund 950m Höhe.
26.05.2026 Stationsrekord: Frühester Sommertag (Tmax >=
25°C)
Heute wurden mit einer Maximaltemperatur von 25,6°C nicht nur ein
Sommertag erreicht, sondern auch zugleich der Früheste seit Messbeginn
an unserer Station im Juli 2017. Bislang konnten noch keine 25°C
oder mehr in einem Mai registriert werden.
12.05.2026 Schnee zu den Eisheiligen, unsere Webweite läuft
seit gestern Nachmittag wieder uneingeschränkt
Am späten Morgen setzte schauerartiger Schneefall mit
unterschiedlicher Intensität und nur kurzen Niederschlagspausen ein.
Besonders intensiv war der Schneefall gegen 13 Uhr. Es konnten sich
trotz des warmen Bodens erste Schneeflecken bilden, welche sich
allerdings nur wenige Minuten halten konnten. Auch gegen 18 Uhr war
das Schneetreiben sehr dicht und hielt auch in der Stärke etwas
länger an. Dabei ging die Temperatur auf 0,5°C zurück und es konnte
sich sogar eine dünne Schneedecke von 1cm ausbilden. Den ganzen Tag
blieb es sehr kühl mit Werten von meist gut einem Grad. Wenn sich die Sonne kurz zeigen konnte, machte
sich schnell die fortgeschrittene Jahreszeit bemerkbar und es wurde
gleich spürbar angenehmer (Tmax 3,9°C).
Meeresluft polaren Ursprungs brachte das sehr kühle, wechselhafte
Wetter. Am Erzgebirge gab es durch die nordwestliche Strömung
Staueffekte, so dass die Niederschläge teilweise etwas länger
andauerten. Durch die Großwetterlage "Trog Mitteleuropa" (TrM) wird
voraussichtlich noch bis zum Wochenende kühles Wetter vorherrschen,
auch wenn die Schneefallgrenze wieder etwas ansteigt.
09.05.2026 In eigener Sache: Serverausfall beim Webhoster
Am späten Nachmittag des Montags, dem 04.05., kam es bei unserem
Hoster für unsere Webseite zum Serverausfall. Es war aber diesmal
kein kurzes Ereignis wegen einem normalen Serverupdates, sondern es
wurde ein außerplanmäßiges Serverupdate auf Grund einer sehr
kritischen Sicherheitslücke. Eventuell sind auch Server und Daten
durch die Lücke angegriffen worden. Wegen der Unsicherheit über die
mehrtägigen Maßnahmen mit der Konsequenz der Offlinedauer und
Sicherheit hatten wir uns schweren Herzens entschlossen, einen Umzug
von unserem Hoster vorzunehmen. Seit dem Beginn unserer Webseite im
Jahr 2017 ist das nun der erste Wechsel des Hosters und Umzug der
Webseite. Während des Umzuges werden einige Teile der Webseite
eingeschränkt bleiben, bis alles abgeschlossen ist.
02.05.2026 Fast schon sommerlich, die 20°C-Marke ist
geknackt!
Nach noch 2 frostigen Nächten (vorgestern noch hier knapp 40m tiefer
am Pöhlbach -7,9° / in
Kühnhaide -9,7°C) gab es die vergangene Nacht an unserer Station keinen Luftfrost mehr.
Tagsüber herrschte sogar bei einem Temperaturhöchstwert von 20,4°C
fast schon sommerliche Vorfreude. Der strahlende Sonnenschein
verstärkte natürlich den positiven Eindruck...
22.04.2026 Kalter Morgen mit teils mäßigem Frost, tagsüber
strahlender Sonnenschein
Am Morgen gab es im Erzgebirge teils mäßigen Frost. Die kälteste
Temperatur wurde in Kühnhaide (721m) mit -8,0°C gemessen. Am zweitkältesten
war es an der anderen Station von Jörg Kachelmann in
Hammerunterwiesenthal, am Pöhlbach (778m), mit -7,2°C. Auch an
unseren 2 Stationen rund 40m höher war es mit Minimumwerten bei der
Lufttemperatur mit -5,8°C (Station2) und -4,2°C recht kalt.
06.04.2026 Gestern pünktlich zum Ostersonntag neuer
Temperaturhöchstwert im aktuellen Jahr
Gestern stieg auf der Vorderseite einer Kaltfront mit kräftigem Süd-
bis Südwestwind die Temperatur in der Spitze bis auf 16,8°C an, dem
höchsten Wert im Jahr 2026 bislang. In der Nacht zog dann die Front
mit etwas Regen und Winddrehung durch. Heute war es zwar wieder
überwiegend sonnig, allerdings war der Wind dagegen unangenehm kalt.
Die Temperatur erreichte nicht einmal mehr die Hälfte des Vortages.
30.03.2026 Nochmals nasskalte Phase mit etwas Schnee, zu
Ostern wohl wieder frühlingshafter
Die wahrscheinlich letzte winterliche Phase über mehrere Tage begann
am 25. abends. Da gab es 3cm Neuschnee. Die schon höherstehende
Sonne nagte mit ihrer Globalstrahlung tagsüber immer kräftig an
der Schneedecke und durchbrach sie. In einer nordwestlichen Strömung
staute sich heute die Meereskaltluft, so dass es schauerartig
verstärkt längere Zeit schneite. Tagsüber reichte es wegen der schon
angesprochenen Globalstrahlung nicht mehr zu einer
Schneedeckenakkumulation. Dafür war die Intensität der Schneefälle
dann nicht stark genug. Am Abend mit einbrechender Dämmerung und
folgender Dunkelheit wuchs die Schneedecke dann wieder auf 3cm an.
bringt Schauerstaffeln wie ein Streuselkuchen über Deutschland
16.03.2026 Kurzer Wintergruß
Bereits gestern und vorgestern machte der Frühling Pause. Dazu gab
es vor allem am Samstag leichte Schneefälle, so dass es wieder ein
paar Schneeflecken gab. Heute kam es in einer kalten und labil
geschichteten Luftmasse unter Trogeinfluss zu mehreren Schauern, die
im Bergland als Schnee fielen. Bis zum Mittag konnte sich nur über
rund 1000m eine dünne Schneedecke dauerhaft halten. Am späten
Nachmittag erreichte uns dann ein kompakterer Schauer mit
intensiverem Niederschlag. Dabei sank die
Temperatur an
unserer Station von +2°C schnell auf -0,8°C ab. Es konnte sich eine
Schneedecke von 2cm bilden.
06.03.2026 Weiterhin sonniges Frühlingswetter
Es geht zumindest vorerst sonnig weiter, eine Rückkehr von
winterlicher Kälte ist nicht in Sicht. Die letzten Tage zeigten sich
an unserer Station sonnig, mit Frost in der Nacht und milden
Tageshöchstwerten um 10°C. Die letzten Schneefelder konnten sich
somit meist nur in schattigen Lagen halten. Die Fotos sind in einer
Höhenlage von gut 800m heute Vormittag gemacht worden.
28.02.2026 Bereits 1 Woche Tauwetter: Seit 3 Tagen sogar
frühlingshaft mild mit ersten Schneeglöckchen
Die lange kalte Witterung ging am vergangenen
Wochenende abrupt zu Ende. Während sich besonders der kalte Nordosten
Deutschlands lange gegen die Wärmeattacken vom Atlantik wehren
konnte, wurde der südwestliche Teil schon stärker beeinflusst.
Brachte es teilweise bis in die westliche Mitte auch dort noch
Schnee (in Hessen vor gut einer Woche teils 10-15cm bis in die
Niederungen), kam es zum Wochenende in ganz Deutschland auch in den
hohen Mittelgebirgslagen zu Tauwetter. Zunächst verstärkte der
Übergang in Regen die Schneeschmelze (auch wenn es zu Wochenbeginn
in der Nacht vom 23. zum 24. bei uns nochmal kurzzeitig 1cm
Neuschnee gab) bevor ab Wochenmitte sonniges und frühlingshaftes
Wetter endgültig die Oberhand gewann.
17.02.2026 Fasching im Schnee
An den Faschingstagen zeigte sich das Wetter
winterlich. Zum Höhepunkt der närrischen Zeit im Wiesenthal
herrschte vor allem frostiges Wetter vor. Im Gegensatz dazu war am
Sonntag die Stimmung warmherzig und ausgelassen beim 108.
Oberwiesnthaler Skifasching. Bei den kalten Temperaturen lockerte die
Bewölkung zum Mittag etwas auf.
Ski Tam Tam Taratamtaaaam
06.02.2026 Neuer Stationsrekord: Längster Dauerfrost mit
über 19 Tagen geht gestern zu Ende
Die lange Dauerfrostphase ging gestern mit einem neuen
Stationsrekord nach 19 Tagen, 17 Stunden und 18 Minuten zu Ende. In
der Nacht auf gestern gab es noch gefrierenden Sprühregen mit
gefährlicher Glätte. Bei sehr feuchtem, überwiegend nebligem Wetter
stieg die Temperatur in der Spitze bis auf +0,4°C (11:35 Uhr) an.
Die meiste Zeit lag die Temperatur jedoch bei 0,1° bis 0,2°C ganz
knapp über dem Gefrierpunkt. Kurzeitig allerdings auch hauchdünn
darunter. Heute war es ähnlich, auch wenn das Tagesmittel ganz knapp
unter 0°C lag.
27.01.2026 Tief "LEONIE" bringt Schnee und Glätte
Bereits in der Nacht auf gestern brachte Tief "LEONIE" vielen Teilen
von Deutschland Schnee und Glätte. Neuschnee gab es vor allem in
einem breiten Streifen von Ostwestfalen über Hessen, östliches
Baden-Württemberg, Thüringen bis in die Westhälfte Sachsens. Von der
Lausitz bis nach Berlin gab es Regen. In Berlin gefror der Regen und
gestern Morgen kam dort der Straßenbahnverkehr durch vereiste Oberleitungen
zum Erliegen. Auffällig viel Schnee akkumulierte auch
in Mittelhessen. In Gießen konnten 11cm, auf dem Hoherodskopf (743m)
gar 27cm Neuschnee registriert werden.
19.01.2026 Kalt mit eisigem Wind...
Am 16.1. ging das Tauwetter mit dem Aufzug vom Böhmischen Nebel aus
Osten zu Ende. Der Nebel in Verbindung mit Frost und dem
unangenehmen, starken Wind führte zu kräftiger Reifbildung an Bäumen
und Sträuchern. In der 2. Tageshälfte kam gestern die Sonne zum
Vorschein und das Weiß der "erstarrten" Landschaft kam toll zur
Geltung. In Verbindung mit dem Restschnee ist es nun wieder
winterlich. Durch den beißenden Südostwind fühlen sich die
Temperaturen allerdings nochmal eisiger an...
10.01.2026
Sturmtief "Elli"
bringt deutschlandweit verbreitet eine Schneedecke bis
ins Flachland
Das Sturmtief "Elli" führte aus Südwesten nicht nur feuchte, sondern
auch milde Luft nach Deutschland. Dabei konnte die milde Luft die
vorherrschende Kaltluft jedoch nur teilweise ausräumen. Es bildete
sich eine Luftmassengrenze (LMG) diagonal über der Nordosthälfte.
Südwestlich davon gingen die, oft zunächst als Schnee fallende
Niederschläge, von Schnee in Regen über. Je weiter die Warmfront
sich nach Osten verlagerte, desto langsamer kam sie voran. Zu stark
hielt die im Nordosten lagernde Kaltluft mit einem weiteren Tief
über Osteuropa dagegen. So erreichte der Niederschlag von "Elli"
zunächst nicht mehr die Teile nordöstlich etwa einer Linie von
Schleswig-Holstein über Berlin zur Lausitz. Die nachfolgende
Kaltfront schloss rasch den Warmsektor, so dass später auch in den
südwestlichen Landesteilen der Regen wieder in Schnee übergehen
konnte. Dort sank die Schneefallgrenze von kurzzeitig rund 1000m
wieder zunehmend bis ins Flachland. Der häufig schauerartig
verstärkte Schneefall brachte für einige Regionen lange, in den
vergangenen Jahren nicht mehr erreichte Schneehöhen: Beispielsweise
wurden im Raum Hannover (Station: Herrenhausen) sogar 35cm
registriert. Trotzdem gab es insbesondere in den Tieflagen von
Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg noch schneefreie Regionen.
Gleichwohl werden in den Bergregionen wintersporttaugliche, wenn
auch keine außergewöhnlichen Schneehöhen verzeichnet. An unserer
Station liegen nun rund 35cm. Über das Wochenende bleibt es kalt,
teils mit strengem Frost. Zu Wochenbeginn unternimmt der Atlantik
den nächsten Warmluftvorstoß. Dann wird sich jedoch die Milderung
deutlicher durchsetzen können. Zumindest in den tieferen Lagen wird
das folgende Tauwetter den Schnee wieder größtenteils abschmelzen.
Faszinierende Aufnahmen vom Fichtelberg (Quelle:Maddin):
Schneeberge an unserer Station:
Wetterlage (Quelle:DWD):
Hier geht es zu allen älteren News: 2025 2024 2023 2022 2021 2020
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2017
(Quelle:wetteronline.de)
Hier
noch ein Ausblick von der staatlichen, amerikanischen, Wetter- und
Ozeanografiebehörde (NOAA) auf den kommenden Winter. Wenig
überraschend ist die Prognose eines durchweg zu milden bis viel zu
milden Winters. Nach dem fast rekordwarmen Sommer sind natürlich die
Temperaturen der um Europa liegenden Meere im Klimamittel zu warm.
Plausibel ist dabei auch die gleichzeitige Vorhersage von
überdurchschnittlichen Niederschlägen. Treffen die kalten Luftmassen
aus den Polarregionen auf beispielsweise den warmen Atlantik, ist
die Entwicklung von kräftigen Tiefdruckgebieten mit Wind und viel
Regen wahrscheinlich. Es wäre ein typischer Westwetter Winter,
welcher in Westeuropa häufig vorkommt. Sollte es wirklich so kommen,
wären zumindest im Tiefland weniger winterliche Ereignisse zu
erwarten. In den höheren Berglagen könnten dagegen zeitweilige Schneefälle zumindest
vorrübergehend zu deutlichen Schneeereignissen führen. Doch das
alles ist lediglich die Abbildung von gewissen Wahrscheinlichkeiten
und es kann natürlich auch ganz anders kommen. Beispielsweise, wenn
sich ein sehr starkes Hochdruckgebiet über Sibirien bildet, könnten
die regenreichen und milden Luftmassen über dem Atlantik vom
Übergreifen auf Mitteleuropa gehindert werden. Es wäre eine
klassische Blockadelage. Wie sich der Winter letztendlich
entwickelt, ist nicht seriös Vorherzusagen. Es geht lediglich um
Wahrscheinlichkeiten.
Oberwiesenthal 06.10.26

Morgenrot

Tagsüber gab es bereits zarte Halo Erscheinungen an
der hohen Bewölkung um die Sonne, am späteren Abend dann einen
deutlicheren Haloring um den Mond.
Zarter 22° Haloring um die Sonne
Am späten Abend dann ein Mondhalo
Die Änderung der länger
vorherrschenden Wetterlage mit den hohen Temperaturen zeigt sich
natürlich auch an der Temperaturabweichung des Mittelwertes: Von
über +4°C im ersten Monatsdrittels auf aktuell +2,44°C. Das ist zwar
immer noch deutlich zu warm, aber auch gemäßigter. So lag der
Temperaturdurchschnitt des Tages heute bei einem Minimumwert von
5.2°C nur bei gut 10°C.
flächiger Niedrschlag vorgestern über dem Erzgebirge
deutlich feuchter im Erzgebirge
In Deutschland wurden
teilweise bis zu gut 40°C gemessen, so beispielsweise in
Bernburg/Saale 40,5°C, Kitzingen 40,4°C und Bad Nauheim 40,1°C. Am
Fichtelberg blieb die Temperatur mit 29,8°C minimal unter der
Hitzetagmarke.
Nach einer kurzen, leichten Abkühlung am
Wochenende wird es wohl erneut wieder sehr warm bis heiß.
Wärme aus SW
Erzgebirge bei zunehmender
Trockenheit noch gemäßigt feucht

Auf dem noch feuchten Boden sprießt
es...
In den SW gelangt weiter die sehr
warme Luft
Noch relativ feuchte Böden im
Erzgebirge
kühle Nächte (Quelle:chmi.cz)
An unserer Station wurde heute
deutlich ein neuer Stationsrekord mit 33,2°C gemessen. Damit wurde
der bisherige Spitzenwert aus dem Jahre 2019 deutlich um 1,3°C
übertroffen (31,9°C am 26.Juni). Dagegen gab es die letzten 3 Jahre
nicht einen einzigen Hitzetag (Tmax >=30°C, auch Heißer Tag)
Interessant wird auch die kommende Nacht. Bislang gab es bei uns
noch keine Tropennacht, d.h. die Tiefstwerte sanken immer unter
20°C. Bei Wind mit Föhneffekten am Erzgebirgskamm könnte es diesmal
eventuell anders werden, auch wenn es unwahrscheinlich ist. Ab
Montag gibt es dann endlich wieder nennenswerten Regen, welchen die
Natur nach der Hitze mit den starken Verdunstungsraten gut
gebrauchen kann...
für jede Wolke war man dankbar...
kräftige Warmluftzufuhr aus SW

Deutschlandweit
außergewöhnlich zeigten sich jedoch die Maximaltemperaturen.
Spitzenreiter war Kitzingen mit 38,5°C, während die Werte in Sachsen
in Bad Muskau mit knapp 35°C und im Erzgebirge mit 33,7°C (Aue,
387m) am höchsten lagen.
Auch die nächste Zeit bleibt es
voraussichtlich sommerlich warm bis heiß. Trotz der hohen
Temperaturen ist der Boden hier im Erzgebirge aktuell noch
ausreichend feucht.
Ausreichende Bodenfeuchte besonders
im Nordwesten und Berglagen
Der Einfluss von
Hochdruck und trockener Kontinentalluft führte zu der kräftigen
Erwärmung. Damit ist erstmal der Höhepunkt erreicht. Bereits Morgen
bringt eine Kaltfront mit nordwest- bis nördlichen Winden etwas
kühlere Luft in unsere Region. Es bleibt zunächst aber
voraussichtlich noch trocken. Zum Wochenende steigt das
Niederschlagsrisiko deutlich an.
Quelle:M.Bloch
Vorgestern Abendrot
Wetterlage
Seit gestern ist unser
leider notwendig gewordener Umzug zu einem neuen Webhoster
erfolgreich abgeschlossen worden. Es waren umfangreiche Arbeiten von
dem Transfer der Domain, Einrichtungen auf dem neuen Server,
Anpassungen der automatisierten Übertragungsprogramme für die
Wetterdaten und vieles mehr zu erledigen. Wie hoffen sehr, dass uns
ein solcher aufwendiger Schritt in naher Zukunft erspart bleibt...

dichter Schneefall

Quelle:EUMETNET
Wir bitten die
Unannehmlichkeiten zu Entschuldigen und weisen darauf hin, dass es
sich um eine rein private Wetterwebseite ohne kommerzielle
Interessen handelt. Wir sind bestrebt, die Informationen zum Wetter
rund um Oberwiesenthal weiterhin aufrecht erhalten zu können. Vielen
Dank für Ihr Verständnis und Treue.
In der
Großwetterlage Südwest antizyklonal (SWa) wird es morgen auch noch
einmal warm, bevor sich aus Westen Tiefdruckeinfluss mit
Niederschlägen und sinkenden Temperaturen bemerkbar macht. Zum
Donnerstag könnte dann der Tiefpunkt erreicht sein.
Quelle:Webcam Summit of Saxony
morgen nochmals warm
übermorgen nähert sich die kühlere
Luft
Am
Tage schien die Sonne vom wolkenlosen Himmel und erwärmte schnell
die Luft. Während sich in der Sonne der bereits recht hohe
Sonnenstand wärmend bemerkbar macht, fühlte sich die trockene Luft
im Schatten trotz einer Höchsttemperatur von knapp 10°C unangenehm
kühl an. Immerhin ein großer Fortschritt zu Vorgestern, wo es vor
allem ab dem Mittag bis zum späten Abend teils anhaltend leicht
schneite bei Temperaturen nur knapp über dem Gefrierpunkt. An
unserer Station konnte sich sogar kurz noch einmal Schneeflecken
bilden. Am Fichtelberg reichte es sogar für eine dünne Schneedecke.
Vorgestern brachte ein
Niedrschlagsgebiet aus Nordosten nicht nur kalte Luft, sondern in
den oberen Erzgebirgslagen noch einmal Schneeregen und Schnee.
Die Woche geht voraussichtlich freundlich, aber nachts mit
deutlicher Frostgefahr weiter.
Ostern 2026
Noch ist es nicht sehr grün, im
Hintergrund der verschneite Keilberg
Mit zunehmenden Hochdruckeinfluss werden die Niederschläge abnehmen
und die Temperaturen steigen etwas an, wobei es bis Karfreitag
nachts weiter frostig werden kann. Pünktlich zu Ostern sieht es
aktuell jedoch noch milder und auch sonniger aus. Aktivitäten im
Freien sollten dann Freude bereiten.
Winterlinge
Ostern naht...
Ungleiche Fußspuren auf der
Treppenstufe
NW-Strömung
Das Wintercomeback ist allerdings
nicht von Dauer. Von Westen nähert sich bereits eine Warmfront.
Weitere Niederschläge bringt sie jedoch nur der Westhälfte
Deutschlands. Bundesweit bringt sie nicht nur Wärmeres sondern
folgend auch wieder freundliches Wetter.
Die Vegetation wird kurz ausgebremst


auch morgen unter Hochdruck
Bsp. Dresden: es geht mild weiter
Nach einigen erfolglosen
Versuchen die Kaltluft in ganz Deutschland auszuräumen, gelang es dem
atlantischen Tiefdrucksystem letztendlich mit einem "hinterlistigen
Trick": Das erneut scheiternde Tief "XIRA" sorgte rechtzeitig für
"Nachwuchs". Es bildete sich rechtzeitig ausgehend vom schwächelnden
Muttertief ein Randtief "YAEL", welches endgültig den Durchbruch der Warmluft bis zu unserem aktuellen
Frühlingswetter einleitete. So wurde es vorgestern zum ersten Mal in
diesem Jahr über +10°C warm (heute Tmax sogar 14,9°C). Auch wenn es zwischenzeitlich wieder
etwas kühler mit Nachtfrostgefahr wird, ist eine Rückkehr zu
spätwinterlichem Wetter mit Schnee derzeit auch mittelfristig nicht
in Sicht. Viele freut es nach der doch eher lang andauernden,
winterlichen Witterung; den anderen bleibt nur die Hoffnung an das
"Chaossytem" der Atmosphäre, welches manchmal überraschendes aus dem
Hut zu zaubern vermag, auch wenn es noch so unwahrscheinlich scheint...
Die Strenge
eines Winters wird nach der Kältesumme bestimmt. Dabei werden die
negativen Tagesmittelwerte aufsummiert. In diesem Winter betrug die
Kältesumme 292,8 und somit deutlich mehr, als der Vorgängerwinter
mit nur 220,4. Da es aber trockener als im Durchschnitt war, gab es
zwar viele Schneedeckentage, aber die Neuschneesumme war
unterdurchschnittlich. Trotz der deutschlandweit
unterdurchschnittlichen Niederschlagmenge sind die Böden oberflächig
bis auf einen kleinen Teil in Sachsen-Anhalt gut durchfeuchtet. Bei
den momentan trockenen Aussichten sind das gute Voraussetzungen.
Die Natur erwacht auch an unserer
Station
Blick in Richtung Sehmatal (Quelle:
Webcam Fichtelberghaus)
Wetterlage
Kältesummenvergleich
Der Rosenmontag brachte
Tiefdruck aus Westen und Schneefälle mit etwas milderen
Temperaturen. Während unserer Station am Morgen die Temperaturen an
noch bei rund -9°C lagen, wurden am Mittag vorübergehend zarte
Plusgrade von 0.3°C erreicht. Dazu gab es teils schauerartigen
Schneefall, der bis heute am frühen Abend auf insgesamt 16cm
Neuschnee aufsummierte.
Bis Freitag geht das winterliche Wetter noch weiter,
bevor im Laufe des Samstags und zu Wochenbeginn Tauwetter einsetzt.
Skifasching


Neuschnee...
aktuelle Wetterlage
sich andeutendes Tauwetter...
Die Serie von Eistagen wurde letztendlich von einem vom
Mittelmeerraum nordwärts ziehenden Tiefs gebrochen. Dennoch bleibt
die Grundstruktur der Wetterlage grundsätzlich erhalten. Deutschland
liegt zwischem tiefen Luftdruck über Südwesteuropa und hohem
Druck über Nordosteuropa. Daher zeigen sich deutliche
Temperaturgegensätze zwischen einem milden Südwesten mit
Temperaturen mit bis zu über 10°C und einem frostigen Nordosten.
Auch in den nächsten Tagen geht das Gerangel dieser sehr
unterschiedlich temperierten Luftmassen weiter.
vorgestern noch tiefste Eiszeit...
Gipfel heute über dem Nebel
(Quelle:Webcam Fichtelberghaus)
unsere Station tagsüber gelegentlich
am kältesten
Quelle:wetternetz-sachsen.de
Bei einer Vb-ähnlichen
Wetterlage bildete sich auf der Nordseite der Alpen ein Leetief. Es
verlagerte sich weiter nordwärts und leitete vom Allgäu bis
Werdenfelser Land über Südhessen bis Franken eine Gegenstromlage
ein. Dabei wurde auf der Westseite aus Norden erwärmte Polarluft
nach Süden geführt und an der Ostflanke gelangte milde
Mittelmeerluft nach Norden. Im weiteren Verlauf setzte sich auch im
Osten wieder die kältere Luft durch.

heute
Wetterlage gestern
Auch wenn es kalt weitergeht
ist zum Leid der Wintersportler zumindest kurzfristig nicht mit
deutlichen Neuschneezuwachs zu rechnen.
Quelle: Andreas Petzold
Die Natur ist erstarrt

Quelle:Webcam J.Weissflog
Fichtelberggipfel

Die Schneehaufen wachsen...
LMG gestern
Prognose für Milderung am 13.Januar