20170127 Bild Nähe Standort Wetterstation    Wetterstation Kurort Oberwiesenthal, Hammerunterwiesenthal, 817m ü.NN.

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News:   Wetter Oberwiesenthal Neuigkeiten / Blog

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News im Jahr 2021

28.02.2021 Freundliches Wetter am letzten Tag des meteorologischen Winters

Unter Hochdruckeinfluss mit Sonne konnte sich die vorgestern eingeflossene Kaltluft etwas erwärmen. Der Morgen war mit -4,2°C noch frostig, doch im Tagesverlauf stieg die Temperatur dann bis auf 5,8°C (Tmax um 14:25 Uhr) an. Während es sich in der Sonne frühlingshaft mild anfühlte, wirkte es im Schatten teils noch richtig winterlich. Um den Fichtelberg nutzten einige Wintersportbegeisterte die Bedingungen für Skilanglauf und Alpinski.
Die wärmenden Sonnenstrahlen setzen der Schneedecke in unserem Stationsbereich natürlich zu. Die Decke ist mittlerweile durchbrochen und die schneefreien Stellen nehmen zu. Da der Schnee jedoch noch mehr als 50% der Fläche bedeckt, wird weiterhin die Schneehöhe gemessen. Heute Morgen konnten noch 13cm gemeldet werden.
Auf dem Fichtelberg ist die Schneedecke noch durchschnittlich 70cm mächtig.

Anbei ein paar Bilder vom Wetter zwischen Winter und Frühling:

Foto1 20210228 (Quelle:Martin Bloch)

Foto2 20210228 Im Wald noch eindeutig winterlich...

Foto3 20210228 ...schneefreie Stellen im Stationsbereich

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23.02.2021 Sehr große Sonne durch Sahara Staub

Die Sonne wirkte heute durch den Sahara Staub riesengroß. Eine südsüdwestliche Strömung führte in den oberen Luftschichten Staub aus der Sahara heran, welcher sich vor die Sonne schob. Dabei wurde es außerordentlich mild; es wurden mittags knapp 15°C (Tmax 14,9°C) erreicht. Anbei ein Bild der "Riesensonne" von unserer Webcam im Stationsbereich sowie eine Panoramabild mit Blick auf Keil- und Fichtelberg:

Webcambild 20210223

Panoramabild Othal 20210223 (Quelle:Martin Bloch)

21.02.2021 Frühling und Winter zugleich

Der Frühling und der Winter liegen derzeit noch dicht beieinander. Trotz Hochdruckeinfluss und südlicher Strömung geht der Trend mit den wärmenden Sonnenstrahlen zwar deutlich in Richtung Frühling, jedoch haben Wintersportler im oberen Erzgebirge weiterhin brauchbare Bedingungen. Auch ohne den Corona bedingten, ausgesetzten Liftbetrieb konnte man heute wieder einzelne Alpin- und Tourenskifahrer auf den Hängen um den Fichtelberg beobachten. Noch zahlreicher waren erwartungsgemäß die Skilangläufer vertreten. Während sich die Loipen größtenteils im guten Zustand befinden genossen die Langläufer zugleich das Wintervergnügen sowie teilweise leichtbekleidet die Frühlingssonne.
Auch an unserer Station zeigt sich der Gegensatz der gefühlten Jahreszeiten. Nachts gab es weiterhin Frost und tagsüber nagt die Sonne bei deutlichen Plusgraden an der Schneedecke. Die Schneedecke verringerte sich dabei in knapp einer Woche um knapp 20 cm auf rund 30cm. Noch gab es im Jahr 2021 keine zweistelligen Temperaturen. Heute lag das Maximum bei 8,7°C und zum Abend sank das Thermometer rasch in den Frostbereich (-1,6°C um 18:30 Uhr). Hilfreich dabei war der, etwas auf südöstlich Richtung drehende Wind, welcher die kältere Luft aus dem böhmischen Becken anzapfte. Deutlich ausgeprägter war der Böhmische Kaltlufteinfluss in den östlicheren Bereichen des Erzgebirges. In Zinnwald lag auch tagsüber die Temperatur überwiegend im Frostbereich (Tmax knapp über +1 Grad), während die Werte in Aue am westlichen Erzgebirgsnordrand in 387m Höhe sogar knapp 20°C erreichten.

Foto1 20210221 Philosophenweg

Foto2 20210221 Die Frühlingssonne "gräbt" die Bänke aus...

Foto3 20210221 Blick auf den Böhmischen Nebel

 Foto4 20210221 Gleißende Frühlingssonne im Stationsbereich

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16.02.2021 Deutliche Milderung

Nach 10 Tagen Dauerfrost und 7 sehr Kalten Tagen (Tmin unter -10°C) in Folge, hat ein atlantischer Tiefausläufer vergangene Nacht aus Westen milde Meeresluft herangeführt. Damit wurde die arktische Kaltluft verdrängt, welche ihren Höhepunkt am 10. Februar mit einem Tagesmittel von -13,9°C und einer Höchsttemperatur von nur -12,4°C hatte. Am Grenzbach (Pöhlbach) wurden an der Kachelmann Station in 778m Höhe vorgestern sogar -24°C als Tiefstwert der Lufttemperatur erreicht. In der vergangenen Nacht gab es bei auffrischendem Südwind nochmals 6cm Neuschnee, so dass bis heute Morgen trotz erster zarter Plusgrade die Schneedecke wieder auf 49cm angewachsen war. Die Milderung wird sich noch weiter durchsetzen und am Wochenende könnte sogar die 10°C Marke erreicht werden. In Verbindung mit dem bereits erreichten Sonnenstand würde sich das wie ein "Hauch von Frühling" anfühlen. Ob es dann zum Februarende bzw. zu Märzbeginn, wie von einigen Modellläufen angedeutet, deutlich kälter und möglicherweise noch einmal richtig winterlich wird, muss noch abgewartet werden.
Daher hier ein Video mit tollen Impressionen zu dem vergangenem Traumwinter Wochenende (Quelle:Martin Bloch):

Vorschaubild Video vom 20210214 

12.02.2021 Tief winterlich mit großer Kälte und reichlich Schnee

Die arktische Kaltluft über Mitteleuropa führte in den letzten Tagen zu hochwinterlichem Wetter mit strengem Frost und viel Schnee. Es gab nun bereits 7 Tage in Folge Neuschnee und viele sehr Kalte Tage (unter -10°C) in Folge. Das Minimum der Lufttemperatur im Jahr 2021 wurde bei uns vorgestern mit -17,5°C um 00:35 Uhr erreicht. Den, in der Luftmasse durchaus möglichen, deutlich tieferen Messwerten stand die vorwiegend dichte Bewölkung im Wege. Das Auge begeistern vor allem die tief verschneiten und verreiften Bäume und Sträucher. In der polaren Luftmasse schneite es durch den Nordstau heute leicht weiter, trotz teils geringer Bewölkung.
Hierzu ein paar Statistikdaten: Die Neuschneesumme der vergangenen Woche betrug 45cm, wobei sich die Gesamtschneehöhe lediglich von 27cm auf maximal 54cm erhöhte. Da der der Neuschnee bei den tiefen Temperaturen fiel, enthielt er sehr viel Luft. Im aktuellen Jahr gab es bereits 11 sehr Kalte Tage. Im gesamten Vorjahr gab es lediglich 4 Tage. Auch bei den Eistagen liegen wir bereits jetzt um 7 Tage über dem Gesamtjahr 2020.

Foto Eishalo 20210210 Eishalo Stationsbereich vorgestern  Foto 20210212 heute etwas Sonne

Foto2 20210212

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07.02.2021 Erneute Luftmassengrenze bringt Schnee und Saharastaub

Die Luftmassengrenze (LMG) über Deutschland beherrscht weiter das Wettergeschehen. Während ein Tief über Frankreich nach Benelux zog und noch mildere Luft in die Südhälfte Deutschlands führte, verstärkte sich an der Südwestflanke eines Hochs über dem Nordmeer der Zustrom immer kälterer Polarluft in den Norden und Nordosten. Die Luftmassengrenze über Deutschland kam dabei etwas südwestwärts voran. Sachsen lag dabei nahe der Luftmassengrenze auf der kalten Seite. Der Niederschlag fiel an unserer Station bereits am Freitag wieder als Schnee. Gestern schneite es dann anhaltend mit leichter bis mäßiger Intensität und so konnte die Schneedecke wieder Anwachsen. Heute Morgen liegen wieder 40cm, 14cm mehr als noch am Freitagmittag. Die Schneeoberfläche ist allerdings nicht rein weiß, sondern durch den über die Alpen in der Höhe herangewehten Saharastaub gelbbräunlich. Die Schneeverfärbung ist allerdings nicht gleichmäßig, da der frische Ostwind den Schnee umgelagert hatte. Noch deutlicher war der Effekt in einigen Gebieten der Alpen zu sehen, wo der Saharastaub nicht nur den Schnee rötlich verfärbte ("Blutschnee"), sondern auch den Himmel einfärbte. Sehr gut war dies am Samstag auf der Bettmeralp im Schweizer Kanton Wallis zu beobachten.
In den kommenden Tagen verstärkt sich bei uns noch der Einfluss der arktischen Polarluft, so dass es mit den Temperaturen weiter bergab geht. Besonders in den Nächten kann teilweise strenger Frost auftreten. Bereits seit kurz nach Mitternacht liegt heute die Temperatur kontinuierlich unter -6°C.

Foto Sahara 20210207 Saharastaub verfärbt die frische Schneeoberfläche

Bild Wetterlage 20210207 Wetterlage gestern 

30.01.2021 Das Wettergeschehen an der Luftmassengrenze

Die Luftmassengrenze (LMG), welche die sehr milde und feuchte Atlantikluft im Südwesten mit der skandinavischen Kaltluft im Nordosten trennt, verlief gestern über Sachsen. Während unsere Region am Donnerstag noch durchgängig auf der kalten Seite lag, gelangten wir gestern zum Nachmittag in den Einflussbereich der milderen Luft. So stieg die Lufttemperatur mittags in nur 20 Minuten (ab 13:15 Uhr) von -1,7°C auf 0,1°C an. Begünstigt wurde der rasche Temperaturanstieg von dem böig auffrischenden, von Südost auf Südwest drehenden Wind. Die Temperatur stieg dann bis auf +2,7°C (Tmax 19:50 Uhr) an und es setzte kräftiges Tauwetter ein. Das Tauwetter hielt dann die Nacht bis zum frühen Morgen an, bis wir von Norden wieder auf die kalte Seite der LMG gelangten. Bei in Schnee übergehenden Niederschläge sank die Temperatur dann erneut in den Frostbereich. Um 09:40 Uhr wurden dann -5,2°C gemessen und die Schneedecke konnte wieder auf 52cm anwachsen. Gestern gegen 14 Uhr wurde noch mit 54cm die höchste Schneehöhe des Winters erreicht.
Am Fichtelberg verblieb die Temperatur dagegen durchgängig knapp im Dauerfrostbereich und durch den stürmischen Wind kam es zu Schneeverwehungen. Die Schneehöhe überschritt erstmals im aktuellen Winter die 1m Marke und es wurden am späten Morgen 108cm gemessen.

Bild1 20210130 Schneehöhe 52cm

Bild2 20210130 Eiszeit nach kurzem Tauwetter... Bild3 20210130

Bild Niederschlagsradar 20210129 Niederschlagsband an der Luftmassengrenze gestern 07:30 Uhr

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26.01.2021 Ab übermorgen spannende Luftmassengrenze

Nach dem Tauwetter, das mit Höchstwerten bis zu 5,7°C (Tmax am 22.01. gegen 14 Uhr) gut 3 Tage angehalten hatte, gab es ab dem 23.Januar wieder häufiger Neuschnee. So konnte die Schneedecke heute Nachmittag, nach ihrem vorübergehenden Minimum von 21cm, wieder bis auf 50cm anwachsen.
Eine sehr spannende Wetterlage steht für unsere Region ab übermorgen an. Die Großwetterlage geht von Nordwest zyklonal (NWz) in eine südliche Westlage (Ws) über. Dabei setzt im mittleren Nordatlantik Zonalisierung ein, welche eine Warmfrontwelle in die Südwesthälfte Deutschlands führt. Der Nordosten wird dagegen von einem kalten Trog, welcher von Südschweden ostsüdostwärts ins östliche Mitteleuropa schwenkt, beeinflusst. Während damit im Südwesten Regen bis in die Gipfellagen mit starkem Tauwetter und Hochwassergefahr einsetzt, bleibt es im Grenzbereich der sehr milden und den kälteren Luftmassen besonders spannend. In dem Bereich der Luftmassengrenze (LMG) können ergiebige Niederschläge entstehen. In einem schmalen Streifen von deutlich weniger als 100km wechselt die Niederschlagsart in nordöstlicher Richtung von Regen über möglicherweise gefrierenden Regen zu Schneefall. Die genaue Lage dieser LMG ist schwierig vorherzusagen und schwankt zwischen den einzelnen Modellläufen. Sah es am Wochenende mehrheitlich noch nach Tauwetter für das Erzgebirge aus, so deuten die neueren Lösungen nun seit Wochenbeginn zunehmend eine südwestlichere Lage der LMG an. Somit würden wir im zentralen Erzgebirge wohl genau im Bereich der LMG liegen und intensive Niederschläge in fester Form wären wahrscheinlich.

Bild Wetterlage 20210126 Wetterlage übermorgen Höhenkarte

Bild2 Wetterlage 20210126 Freitag...

Bild3 Bodenwetterkarte 20210128 zugehörige Bodenkarte für übermorgen

Bild4 Bodenwetterkarte 20210129 und Freitag

Bild5 20210125 gestern Morgen zeigt sich vorübergehend Sonne

Bild6 20210125

19.01.2021 Heute Schneesturm vor Milderung mit Tauwetter

Gegen Mittag setzte heute erneut Schneefall bei starkem Wind mit stürmischen Böen ein. Dabei kommt es zu Blizzard ähnlichen Verhältnissen, siehe Video anbei.
Allerdings führt der vorwiegend südwestliche Wind im weiteren Verlauf milde Luft heran, so dass spätestens morgen die Temperaturen erstmals wieder über den Gefrierpunkt klettern. Damit wird die seit über 2 Wochen (Beginn: 03.Januar) andauernde Dauerfrost Periode beendet. Das folgende Tauwetter wird vermutlich bis Freitag anhalten. Da es größtenteils trocken bleibt und es nachts trotzdem noch geringen Frost geben kann, wird das Tauwetter jedoch moderat ausfallen. Am Freitagnachmittag dürfte dann hinter einer Kaltfront maritime Polarluft einfließen und es wieder schauerartige Schneefälle geben.

Vorschaubild Video 20210119

17.01.2021 Kaltes Traumwinterwetter

Heute kam die eingeflossene, skandinavische Kaltluft unter leichten Hochdruckeinfluss. Dabei war es nicht nur sehr kalt (Tmin -12,2°C um kurz nach 8 Uhr), sondern bis zum Mittag auch sonnig. In Verbindung mit der stattlichen und pulvrigen Schneedecke (44cm, Fichtelberg 59cm) war uns heute ein Traumwintertag beschert. In der sehr kalten Luft gab es Eishalos zu bewundern. Aber auch die rundum verschneite Winterlandschaft bot viel Faszination.
Am Abend sinkt die Temperatur bei wieder weniger Bewölkung noch deutlicher ab. Um 19:50 Uhr messen wir bereits -14,2°C; die Kachelmann Wetterstation am Grenzbach (Pöhlbach) meldet in 778m Höhe sogar -18,0°C. Da es ab morgen wieder unbeständiger und Mitte der Woche auch zumindest vorübergehend deutlich milder wird, hier ein paar mehr hochwinterliche Eindrücke:

Bild1 20210117 Eishalo

Bild2 20210117      Bild3 20210117

Bild4 20210117 Im Hintergrund der Keilberg

auch sonst Winterromantik pur:

Bild5 20210117

Bild6 20210117 Raureif und Schnee

Bild7 20210117

ebenso viel Schnee in Stationsnähe:

Bild8 20210117

Bild9 20210117 Vielen Dank!

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14.01.2021 Kaltfront bringt mit teils stürmischen Böen Neuschnee bis ins Tiefland

In der Großwetterlage Nord zyklonal (Nz) wurde gestern Abend bzw. in der Nacht eine wetteraktive Kaltfront in unsere Region geführt. Der Kaltluftstaffel  folgte arktische Polarluft mit kräftigen Windböen und Schneefällen, so dass sich sogar in den tieferen Lagen von Sachsen eine Schneedecke bilden konnte. So meldeten z.B. auch Leipzig und Dresden heute eine Schneedecke. Im Erzgebirge dauerten die Schneefälle staubedingt bei der nördlichen Anströmung vielerorts fast die ganze Nacht an.
An unserer Station wuchs die Schneedecke auf 37cm an, der höchste Wert des aktuellen Winters. Seit vorgestern hat es 23cm Neuschnee gegeben, allerdings ist die Schneedecke stark verweht. Der Schnee ist sehr locker und trocken, da bereits seit dem Nachmittag des 3. Januars Dauerfrost herrscht.
Auf dem Fichtelberg ist nun die Schneehöhe auf 55cm angewachsen (private, manuelle Messung des langjährigen Stationsleiters auf dem Fichtelberg). Die automatische Messstation des DWD meldet dort dagegen lediglich 25cm, was selbst augenscheinlich nicht stimmen kann. Es ist sehr schade, dass die über hundertjährige Datenreihe seit Januar 2019 nicht mehr korrekt weiter geführt wird.

Bild Niederschlagsradar 20200113 Die Kaltfront liegt am frühen Abend zwischen Leipzig und Magdeburg

Foto1 20210114 Die Schneeberge wachsen

Foto2 20210114 Tief verschneiter Tisch

Bild Othal 20210114 In Oberwiesenthal zeigt sich kurz die Sonne (Quelle:Martin Bloch)

11.01.2021 Erste sehr kalte Nacht des Winters, Eishalos am Fichtelberg

Nach vielen trüben Tagen zeigte sich gestern erstmals wieder die Sonne. Dabei blieb es auch tagsüber frostig. In der vergangenen Nacht konnte die Lufttemperatur bei wolkenarmen Himmel über der 22 cm hohen Schneedecke bis auf -13,1°C (02:15 Uhr) absinken. An der nahe gelegenen Kachelmannstation am Pöhlbach wurden sogar -16,8°C erreicht. Der heutige Tag startete dann sonnig bevor am späteren Vormittag höhere Bewölkung aufzog. Die Sonne schaffte es zunächst noch durch die Eiswolken zu scheinen. Um den Fichtelberg konnten dabei sogar schwache Eishalos beobachtet werden.
Die kommenden 3 Tage wird es dann wieder Neuschnee geben. Besonders übermorgen kann, bei auf nordwestliche bis nördliche Richtung drehender Strömung, der Schneefall auch ergiebiger ausfallen. Genauere Vorhersagen zur Neuschneemenge sind derzeit besonders schwierig, da über Deutschland wärmere Luftmassen aus Westen mit kälteren Luftmassen aus Osten zusammen treffen. Die genaue Lage der Luftmassengrenze wird die Niederschlagsverteilung entscheidend beeinflussen. Zum Wochenende beruhigt sich, bei wieder sinkenden Temperaturen, das winterliche Wetter und besonders am Sonntag könnte sich die Sonne dann auch wieder öfters zeigen.

Bild1 20210111 morgens Traumwetter

Bild 20210110 Kalter Vorabend bei Lugau

Schwache Eishalos im Fichtelberggebiet:

Bild2 20210111

Bild3 20210111 Friedensglocke am Gipfel

Bild4 20210111

 Bild5 20210111 Nebensonne am Haloring

Bild 850hPa Karte für 20210113 Nordnordwest Strömung übermorgen

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05.01.2021 Neuschnee lässt Schneedecke bis zum Morgen auf 19cm anwachsen

Obwohl wir seit Weihnachten unter einem Trog liegen, fielen die Niederschläge vergleichsweise gering aus. In der vergangenen Nacht und heute Morgen gab es dann aus Osten doch etwas ergiebigeren Schneefall, welcher schauerartig verstärkt war. Heute Morgen konnten 7cm Neuschnee gemessen werden. Die Gesamtschneehöhe betrug um 09:00 Uhr dann 19cm. Das ist die, in dem bislang eher schneearmen Winter, dickste Schneedecke. Auch im Erzgebirgsvorland liegt verbreitet etwas Schnee. Auf Sachsens höchsten Berg, dem Fichtelberg, beträgt die Schneehöhe sogar 30cm.
Nach aktuellen Berechnungen könnte zur Monatsmitte die Strömung auf nordwestliche Richtungen drehen und deutlich ergiebigere Niederschläge in unsere Region bringen. Vermutlich wird es dabei etwas milder, so dass größere Neuschneemengen bevorzugt in den oberen Lagen des Erzgebirges zu erwarten sind.

Bild1 Neuschnee 20210105 Neuschnee...

Bild2 200210105

Bild3 Neuschnee 20210105 

News im Jahr 2020

30.12.2020 Letzte Nacht ungewöhnlich hell durch Vollmond in Verbindung mit der Schneedecke

Die vergangene Nacht war ungewöhnlich lichtstark durch den Vollmond (um 04:29 Uhr) in Verbindung mit der vorhandenen Schneedecke von 10cm inklusive frischer Neuschneeauflage. Der Mond ging gestern bereits um 15:32 Uhr auf; der Zenit wurde kurz vor Mitternacht erreicht, bevor er um 07:31 Uhr wieder unterging. Der nächste Vollmond ist dann, hoffentlich wieder in Verbindung mit einer Schneedecke und wolkenarmen Himmel, am 28. Januar zu bewundern. Gestern gab es bis zum Nachmittag zeitweise leichten Schneefall, so dass die Schneedecke auf 10cm anwachsen konnte. Der stark böige Südwestwind bis 6 Beaufort sorgte trotz Höchsttemperaturen bis um den Gefrierpunkt teilweise zu Schneeverwehungen. Nach frostiger Nacht (Tmin -5,3°C, 06:20 Uhr) startet der Tag überwiegend sonnig.
Auf dem Fichtelberg ist die Schneehöhe mittlerweile auf 19cm angewachsen, die maximale Schneehöhe des Winters. Der Höchstwert ist allerdings zu diesem Zeitpunkt außergewöhnlich unterdurchschnittlich. In manchen Jahren wurde selbst im Oktober schon mehr Schnee registriert. Wenigstens wird der Schnee in den ersten Tagen nach Neujahr eher weiter anwachsen. Eine durchgreifende Milderung ist erstmal nicht in Sicht.
Wir wünschen allen einen guten und gesunden Start ins Neue Jahr 2021!

Bild1 Vollmondnacht 20201229 helle Vollmondnacht

Bild2 Vollmondnacht 20201229 Blick zum Fichtelberg (Webcambild M.Bloch)

Bild1 20201230 sonniger Vormittag

Bild2 20201230 "Pingu" mit Schneehaube...

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25.12.2020 Schnee kommt pünktlich für Weiße Weihnachten

Wie zuvor prognostiziert kam der Schnee pünktlich am Heiligabend und beschert dem oberen Erzgebirge Weiße Weihnachten. In der Heiligen Nacht schneit es meist leicht weiter und bis zum späten Weihnachtsmorgen liegen an unserer Station 7cm Schnee. Ein tolles Timing, die bislang höchste Schneehöhe des Winters an Weihnachten! Im weiteren Verlauf des Vormittags lässt der leichte Schneefall zwar nach, aber die Temperaturen sinken weiter. So sackt die Lufttemperatur von 09:20 Uhr mit -1,6°C bis 13:15 Uhr auf -3,4°C ab.
Einige Bilder zur schönen, verschneiten weihnachtlichen Stimmung:

Foto1 20201225

Foto2 20201225 Die Natur ruht...

Foto3 20201225

Foto4 20201225

Foto5 20201225 hier lässt sich gut die Neuchneemenge sehen

22.12.2020 Vorrübergehend sehr mild

Seit heute liegt das Erzgebirge in der Großwetterlage Südwest zyklonal (SWz), mit der sehr milde Luft heran geführt wird. Zunächst war der vergangene Abend noch frostig (-0,8°C, 19:20 Uhr), dann stieg die Temperatur bereits in der Nacht an bis heute Mittag fast zweistellige Werte erreicht wurden. Das ungewöhnlich hohe Tagesmaximum mit 9,3°C wurde gegen 13:45 Uhr erreicht. Niederschlag fiel nur wenig (1,2mm), so dass die Monatssumme erst bei sehr geringen 8,6 l/qm liegt. Damit wird der Dezember voraussichtlich zu trocken ausfallen. Markant sind auch die bisher nur geringen Neuschneemengen. In dem aktuellen Winterhalbjahr sind erst 4cm Schnee gefallen.
Übermorgen wird pünktlich zu Heiligabend wieder kältere Meeresluft einfließen. Die Trogachse mit der höhenkältesten Luft wird jedoch in den folgenden Tagen wahrscheinlich über Westeuropa liegen. Daher wird es nur mäßig kalt und die Schneemengen werden in unserer Region eher überschaubar ausfallen. Sollte der Trog sich allerdings etwas östlicher positionieren, wäre mit mehr Schnee und tieferen Temperaturen zu rechnen.

Hier der Vergleich der aktuellen Wetterlage mit der Voraussichtlichen vom 27.12. des amerikanischen Wettermodells GFS, Quelle:Wetterzentrale:

Bild 500hPa Karte GFS 20201222 aktuell sehr milde Südwestströmung

 Bild2 500hPa Karte GFS 20201227  später kalter Trog Westeuropa, Pfeil zeigt aufs Erzgebirge

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19.12.2020 Heute Morgen wunderschöne Nebelstimmung im Tal

Im Gegensatz zu den letzten Tagen war heute Morgen nicht der Keilbergrücken im Nebel, sondern die Tallagen von Oberwiesenthal. Tagsüber löste sich dann der Nebel weitgehend auf, bevor zum Nachmittag der Nebel zurückkehrte. Hierzu ein spannendes Video und zwei Fotos morgens aus Oberwiesenthal (Quelle:Martin Bloch) und 2 Fotos aus Hammerunterwiesenthal vom frühen Nachmittag.
Der Trend zu winterlicherem Wetter zu Weihnachten und zwischen den Jahren verfestigt sich für das obere Erzgebirge.

Vorschaubild Video 0201219

Foto1 Othal 20201219 Kirchturm ragt aus dem Nebel

Foto2 Othal 20201219

Foto3 Hammer 20201219 Hammerunterwiesenthal

 Foto4 Hammer 20201219 Nebel in Ceske Hamry

18.12.2020 Schöne Bewölkung im Abendrot

Heute Abend gab es ein schönes Abendrot an den, von der untergehenden Sonne, angestrahlten Wolken. Während die vergangene Nacht frostig verlief (Tmin -1,9°C / Kachelmannstation am Pöhlbach Tmin -6,3°C) war es tagsüber überwiegend sonnig und mild. Der Tageshöchstwert der Lufttemperatur lag bei 4,4°C. Trotzdem konnte sich der Reif in den geschützten Schattenlagen über den Tag halten.
Die Tage bis Heiligabend verlaufen voraussichtlich bei zunehmend unbeständigen Wetter weiter mild bis sehr mild. Pünktlich zu Weihnachten zeigen mehrere Modellläufe eine deutliche Abkühlung mit Schnee zumindest in den oberen Erzgebirgslagen an.

Hier 2 Fotos und ein Kurzvideo vom Abendrot von Oberwiesenthal aus (Quelle:Martin Bloch):

Foto1 Abendrotwolken 20201218

Foto2 Abendrotwolken 20201218

Vorschaubild Video 20201218

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14.12.2020 Wieder milder, tiefe Wolken lösen sich am Keilbergrücken auf

In der Großwetterlage Südwest zyklonal bis antizyklonal über Deutschland wird seit gestern milde Luft in unsere Region geführt. Bei vorwiegend südlichen Winden wurde heute tiefe Bewölkung aus dem Böhmischen Becken gegen den Keilberg geführt. Am Keilbergrücken lösten sich diese dann auf der Leeseite über Oberwiesenthal größtenteils auf (siehe beide kurzen Videos anbei von Martin Bloch). Der Fichtelberg blieb dabei auch oft nebelfrei und lag über den tiefen Wolken. Nur vorrübergehend geriet er in die Wolken. Über gut 1100m sah es noch sehr winterlich aus und die Bäume trugen eine dicke Raureifschicht.
Zumindest in den tieferen Lagen geht es dagegen in den kommenden Tagen mit hoher Wahrscheinlichkeit mild und schneearm weiter.

Vorschaubild Wolken Keilberg 20201214

Vorschaubild2 Video2 20201214 am Spätnachmittag besonders schön

Foto1 Fichtelberg 20201214 Fichtelberghaus Webcambild 1

Foto2 Fichtelberg 20201214 Webcambild 2

Noch bis gestern war es auch in Oberwiesenthal richtig winterlich (Quelle:Martin Bloch):

Foto3 Oberwiesenthal 20201212 (Foto vom 12.12.2020)

 

10.12.2020 Während die Südalpen im Schnee versinken, bleibt das Erzgebirge schneearm

In den letzten Tagen lagen Deutschland und die Alpenregion in einer südlichen bis südöstlichen Höhenströmung. Dabei wurde feuchte Luft aus dem Mittelmeerraum gegen die Alpensüdseite gedrückt. Von besonders intensiven Niederschlägen waren Südtirol und Kärnten betroffen. Während der Niederschlag in den höheren Lagen meist durchweg als Schnee fiel, ging er in den tieferen Lagen zumindest vorübergehend in die flüssige Phase über. Dort kam es teilweise zu Überschwemmungen und Schlammrutschen. In den Hochlagen fiel dagegen bis zu 3m Neuschnee.
Im Erzgebirge war im Gegensatz dazu unspektakuläres Wetter zu beobachten. Die neue Woche startete zunächst mit warmen +4°C kurz nach Mitternacht und im Tagesverlauf des Montags sank die Temperatur auf Werte um den Gefrierpunkt. Seitdem verharrt die Temperatur in dem Bereich und seit Dienstag kam noch gelegentlich leichter Schneefall hinzu. Eine dünne Schneedecke konnte sich dann in den Höhenlagen oberhalb von rund 800m ausbilden. An unserer Station reichte es zu einer Schneehöhe von 2cm; am Fichtelberg zu 7cm. Beide Werte stellen zugleich das Maximum der Schneehöhe in dieser Wintersaison dar. Da spätestens zu Wochenbeginn, zumindest vorrübergehend, eine erneute Milderung einsetzt, wird sich das ungewöhnlich schneearme Wetter im Erzgebirge fortsetzen.
Die traurige Winterbilanz an unserer Station in Bezug auf Schnee zeigen folgende Zahlen: Bislang gab es erst 6 Schneedeckentage, 4 Tage mit Neuschnee und lediglich eine Neuschneesumme von ebenfalls 4cm...

Foto1 20201209 gestern Abend im Stationsbereich

Schöne stimmungsvolle Lichtverhältnisse in Oberwiesenthal (Quelle:Martin Bloch):

Foto Othal 20201208 08.12.2020 nachmittags

Foto2 Othal 20201210 heute Abend

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02.12.2020 Wunderschöne Eisnebelhalos um den Fichtelberg

Die vergangene Nacht war nicht nur relativ kalt, sondern oberhalb von rund 800m teils auch neblig. Folglich war dann alles von Raureif überzogen und zauberte eine zauberhafte Winterlandschaft. Tagsüber gingen die Temperaturen sogar noch weiter etwas zurück, so dass die Temperatur am Mittag sogar knapp unter -6°C lag.
Das unmittelbare Gebiet um den Fichtelberg lag tagsüber oft oberhalb des Nebels und nur gelegentlich schoben sich leichte Nebelschwaden vor die Sonne. In Verbindung mit der kalten Luft konnten sich einige, schöne Haloerscheinungen zeigen. Halos entstehen durch Lichtbrechung und Spiegelung an Eiskristallen. Oft sind die Haloerscheinungen kreisförmig um die Sonne bei hoher Schleierbewölkung (Cirren) zu sehen. Die Eiskristalle in diesen Wolken führen zu den Lichtbrechungen und -spiegelungen. Aber auch wenn das Sonnenlicht durch Eisnebel durchscheint, kann es zu der Erscheinung kommen. Hierzu ein paar Fotos:

Foto1 Halo 20201202

Foto2 Halo 20201202 mehrfacher Eishalo

Foto3 Halo 20201202 Fichtelberg Wetterstation

Foto4 Halo 20201202 Wetterfrosch

auch ansonsten traumhaftes Winterwetter:

Foto5 Gipfelbereich 20201202 Gipfelbereich

Foto6 20201202

 

01.12.2020 Kalter Winterbeginn mit wenig Schnee

Der meteorologische Winterbeginn bringt den 3. Eistag in Folge. Pünktlich am 1. Adventssamstag sanken die Temperaturen dauerhaft in den Frostbereich. Durch den heutigen Eistag steigt die Gesamtzahl des Jahres 2020 auf bislang 11. Allerdings fehlt zum richtigen Winterfeeling eine dicke Schneedecke. Zwar schneite es Vorgestern und auch heute ein wenig, jedoch waren die Mengen nicht ergiebig. So konnte sich trotz der tiefen Temperaturen keine richtige Schneedecke ausbilden und es liegen lediglich Schneeflecken. Am Fichtelberg reichte es gerade zu einer Schneehöhe von 1cm.
Der Trog, welcher gestern und heute Nacht von Nordwesten über Deutschland hereinschwenkte, brachte dagegen dem sonst eher weniger vom Schnee verwöhnten westlichen Mitte und dem Südwesten teilweise bis in tiefere Lagen eine deutliche Schneedecke. So wurden am Morgen in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden bis zu 9cm Schnee (Wiesbaden Auringen, 263m) gemessen und damit sogar geringfügig mehr, als am nur rund 20km entfernten Kleinen Feldberg im Taunus (826m). In Mannheim wurde gar der meiste Schnee seit 3 Jahren beobachtet.

Bild1 Wetterlage 20201201 dazugehörige Wetterlage

wenig Schnee an unserer Station Bild 2 Wetterstation 20201201

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22.11.2020 Winterliche Impressionen vom Fichtelberg

Gestern war ein winterlicher Tag mit kalten Temperaturen, dünner Schneedecke und einigen Sonnenstunden. Dabei wurde an unserer Station ein Eistag (Tmax <= 0°C) mit einer Höchsttemperatur von 0,2°C (11:55 Uhr) nur knapp verfehlt. Unangenehm war besonders ab dem Mittag der frische und böige Wind um Süd. Dadurch fühlte sich der Temperatur mit einem Windchill von bis zu -11,5°C (14:50 Uhr) deutlich kälter an.
Der Fichtelberg präsentierte sich erwartungsgemäß auch sehr winterlich, auch wenn die Schneedecke ebenfalls recht dünn ist. Am Morgen um 07:00 Uhr betrug die Schneehöhe 3cm. Anbei wunderschöne Aufnahmen vom Fichtelberg (Quelle:Martin Bloch):

Bild4 Fichtelberg 20201122 Fichtelberghaus

Bild1 Fichtelberg 20201121 Blickrichtung Norden

Bild2 Fichtelberg 20201121

Bild3 Fichtelberg 20201121

Bild6 Fichtelberg 20201121 Fichtelberghaus und Wetterstation

Bild5 Fichtelberg 20201121

Abendstimmung Bild7 Fichtelberg 20201121

21.11.2020 Neue Kachelmann Station registriert tiefere Temperaturen als im Kälteloch Kühnhaide

Die neue Kachelmann Messstation am Grenzbach (Pöhlbach) in Hammerunterwiesenthal hat heute Morgen tiefere Temperaturen als im bekannten Kälteloch Marienberg-Kühnhaide gemessen. Nachdem gestern am Spätnachmittag die Schneeschauer abgezogen waren, konnte sich bei Bewölkungsrückgang in der Nacht die eingeflossene Kaltluft weiter auskühlen. Am Morgen gegen 07:00 Uhr wurden dann die tiefsten Werte erreicht. Während am Grenzbach der Tiefstwert der Lufttemperatur bei -8,6°C lag, war es in Kühnhaide mit -8,0°C gut ein halbes Grad wärmer. An unserer Station, in leichter Hanglage, reichte es sogar "nur" für minimal -5,6°C (05:45 Uhr).
Damit ist der Höhepunkt der kurzen, winterlichen Episode allerdings schon überschritten. In der Folge setzen sich wieder mildere Luftmassen durch.

Dazu ein paar winterliche Impressionen. Das erste Foto von Oberwiesenthal, die anderen Beiden um den Auersberg (Quelle:Martin Bloch):

 Bild1 20201121 Böhmischer Nebel am Keilberg

Bild2 20201121 Auersberg

Bild3 20201121

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20.11.2020 Teil2: Erste Schneedecke ist am Nachmittag erreicht

Am Nachmittag wird nach weiteren Schneeschauern auch die erste Schneedecke erreicht. Um 16:30 Uhr liegt eine geschlossene Schneedecke von gut 1cm Höhe. Damit liegt an unserer Station sogar etwas mehr Schnee als in Oberwiesenthal in 970m Höhe beim Hotel von Jens Weissflog.

 Bild4 20201120 gut 1cm sind in knapp 820m Höhe erreicht...

Bild5 20201120

Bild6 20201120

etwas weniger Schnee in 970m in Othal: Bild7 20201120

20.11.2020 Teil1: Erster Hauch von Schnee nach nächtlichem Schneefall

Gestern gegen 21:45 Uhr ging der Niederschlag an unserer Station erstmals in dem Herbst ganz in Schneefall über. Im weiteren Verlauf konnten sich trotz des noch warmen Bodens Schneeflecken (Beobachtung 23:00 Uhr) ausbilden. Nach Mitternacht sinken die Lufttemperaturen allmählich in den Frostbereich. Am Morgen wird dann der Tiefstwert von -1,1°C registriert und am Vormittag gibt es gelegentlich leichte Schneeschauer.
Das Gastspiel des Winters verdanken wir einer Kaltfront eines Sturmtiefs über Skandinavien, welche gestern unsere Region südostwärts überquert hat. Mit ihr gelangte aus Nordwesten polare Meeresluft nach Deutschland. Nachhaltig ist der Wintereinbruch allerdings nicht. Bereits am Sonntag steigen die Temperaturen wieder an und zur Wochenmitte ist eher mit ruhigem und zumindest tagsüber mildem Wetter zu rechnen.

Vorschaubild Video Schneefall 20201119 nächtlicher Schneefall

Foto1 20201120

Foto2 20201120 Skihang Othal (Quelle:Martin Bloch)

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12.11.2020 Hochnebel und Lee-Effekte am Kamm von Fichtelberg und Keilberg

Auch heute hält sich der Hochnebel in der Kammregion zwischen Fichtelberg und Keilberg. Beim Überströmen des Fichtelbergrückens löst sich der Nebel dann auf. Durch den Lee-Effekt (nach dem Überströmen des Kamms trocknet die Luft ab) bleibt der Ortsbereich von Oberwiesenthal dann am Vormittag weitgehend nebelfrei. Es scheint bei mäßigem Wind aus Süd bis Südwest überwiegend die Sonne, bevor am Nachmittag hohe Bewölkung aufzieht. Hier ein kurzes Video zum Hochnebel bzw. dessen Auflösung beim Überströmen des Kamms:

Vorschaubild Video 20201112 (Quelle:Martin Bloch)

10.11.2020 Hammerunterwiesenthal vergangene Nacht Kältester Ort Deutschlands

Mit -5,6°C wird an der neuen Kachelmann Wetterstation am Grenzbach (Pöhlbach) die tiefste Lufttemperatur der letzten Nacht in Deutschland gemessen. Nebel und Hochnebel am frühen Morgen verhinderten wohl noch tiefere Werte. Im weiteren Verlauf löst sich der Nebel und Hochnebel größtenteils auf. Lediglich am Kamm in Richtung Tschechien hält sich der Böhmische Nebel auch tagsüber. Anbei ein beeindruckendes Video sowie Foto von Martin Bloch zum Nebel- und Hochnebel über der Gegend um Hammerunterwiesenthal vom Morgen:

Vorschaubild Video Nebel 20201110 Video bitte anklicken

Foto 20201110

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08.11.2020 Neue Kachelmann Wetterstation am Grenzbach mit beeindruckenden Messwerten

Gestern haben Jörg Kachelmann und wir die neue Messstation am Grenzbach (Pöhlbach) in Hammerunterwiesenthal eingerichtet. Die Station steht in der unmittelbaren Lage zur tschechischen Grenze in einer Tallage in 778m über dem Meeresspiegel. Besonders interessant an dem Standort sind die besonders niedrigen Temperaturen, welche dort bevorzugt in wolkenarmen und windarmen Nächten erreicht werden. Schon in der vergangenen Nacht konnten sehr tiefe Temperaturen gemessen werden: So betrug der Tiefstwert in der Luft dort -7,3°C im Gegensatz zu unserer, rund 500m entfernten, sowie knapp 40m höher gelegenen Station. An unserer Station wurde lediglich eine Tiefsttemperatur von -3,1°C registriert. Wir freuen uns auf weiter spannende Messwerte, welche sehr nahe an die des bekannten Kältelochs Marienberg-Kühnhaide heranreichen. Die Stationswerte sind auf der Webseite www.kachelmannwetter.com  unter dem Menüpunkt "Messwerte" einsehbar. Vielen Dank an Jörg Kachelmann und sein Team sowie an Silvio Wandel vom Wetternetz Sachsen für ihre tatkräftige Unterstützung.

Bild1 neue Station 20201107 vor der neuen Station mit Herrn Jörg Kachelmann

Bild2 neue Station 20201108 die neue Station auf Kachelmannwetter

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