20170127 Bild Nähe Standort Wetterstation    Wetterstation Kurort Oberwiesenthal, Hammerunterwiesenthal, 817m ü.NN.

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News:   Wetter Oberwiesenthal Neuigkeiten / Blog

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News im Jahr 2022

22.01.2022 Hebung durch Warmfront führt zu deutlichem Neuschneezuwachs

Eine Warmfront über der Grönlandsee führte in einer nordwestlichen Strömung mildere Atlantikluft heran. Diese glitt auf die bei uns liegende, schwerere und kältere Polarluftmasse auf und wurde zur Hebung gezwungen. Die Hebungsvorgänge wurden noch an dem, von Nordwest nach Südost aufsteigenden Erzgebirge (orografische Hebung), verstärkt. So wurde die mildere Atlantikluft durch Hebung gezwungen, beim Aufsteigen in die Höhe Feuchtigkeit abzugeben. Das bescherte in der vergangenen Nacht der Region kräftige Schneefälle bis zum Morgen. An unserer Station wuchs die Schneedecke auf 34cm an.
Am 1215m hohen Fichtelberg wurde eine Schneehöhe von 44cm gemessen.

Bild1 20220122 Viel Neuschnee...

Bild2 20220122

Bild3 20220122 Schneeräumberg

Bild4 20220122 Wetterlage

19.01.2022 Schöner Sonnenaufgang zwischen Fichtelberg und Keilberg

In der vergangenen, frostigen Nacht gab es bis zum Sonnenaufgang tolle Farbspiele zu bewundern. Dabei wurden nach Mitternacht zunächst die höchsten Erhebungen des Erzgebirges, also der Keil- und Fichtelberg nebelfrei. Später klarte es dann auch zunehmend bis in die Täler auf. Hierzu ein paar stimmungsvolle Aufnahmen von Martin Bloch:

Bild1 20220119 Blick vom Fichtelberg

Bild2 20220119

Bild3 20220119 Über dem Nebel im Egertal

Bild4 20220119

Bild5 20220119 Sonnenaufgang

Bild6 20220119

Bild7 20220119 Blick vom Keilberg auf Othal

Am Tage gab es dann wunderschönes, ruhiges Winterwetter mit viel Sonnenschein. Ab der kommenden Nacht sowie die kommenden Tage setzt sich ein nordwestlich geprägter, windiger und feuchtkalter Witterungsabschnitt durch. Er bringt zumindest den oberen Lagen des Erzgebirges einiges an Neuschnee...

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13.01.2022 Nebelbogen am Fichtelberg

Heute am späten Morgen gegen 09 Uhr bildete sich am Fichtelberg ein Nebelbogen. Ein Nebelbogen entsteht, wenn die Sonne auf eine Nebelwand scheint und das Licht durch die kleinen Wassertröpfchen reflektiert wird. Dabei müssen die feinen Tröpfchen mindestens 5 Mikrometer groß sein, da bei kleineren der Nebelbogen mit bloßen Auge nicht mehr wahrgenommen werden kann. Das einfallende Sonnenlicht wird in den Nebeltröpfchen reflektiert und gebrochen. Auch Beugungseffekte spielen eine Rolle. Da die Tröpfchen so klein sind, überlagern sich die reflektierten Lichtstrahlen, so dass der Bogen weißlich oder nur sehr schwach farbig ausschaut.

Die Enstehung eines Nebelbogen in Aufnahmen am Fichtelberg vom Sparingberg in Oberwiesenthal aus gesehen (Quelle:Webcam von M.Bloch):

 Bild1 20220113

      Bild2 20220113

           Bild3 20220113

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12.01.2022 Kälteste Nacht des bisherigen Winters

Mit einem Tiefstwert bei der Lufttemperatur von -13,1°C (05:00 Uhr) wurde in der vergangenen Nacht ein sehr kalter Tag (Tmin -10°C oder kälter) erreicht Zugleich war es an unserer Station die bisher kälteste Nacht des aktuellen Winters. An der knapp 40m tiefer gelegenen Station am Pöhlbach von Jörg Kachelmann wurden sogar -13,7°C gemessen. Vermutlich war damit der Kurort Oberwiesenthal mit seinem Ortsteil Hammerunterwiesenthal der kälteste Ort Sachsens am gestrigen Tag. Deutschlandweit lag Oberstdorf im Allgäu mit -17,3°C als kältester an der Spitze.
Heute konnte dann bei uns der 7. Eistag (Dauerfrosttag) in Folge registriert werden.

Webcambild 202220112 gut 20cm Schnee

09.01.2022 Weiterer Neuschnee

Gestern und heute brachten weitere Schneefälle ein Anwachsen der Schneehöhe auf 18cm (10:00 Uhr). Bis morgen könnte es noch weiteren Zuwachs geben. Die Neuschneemenge beträgt in diesem Winter bisher 67cm. Auch über der Mitte und dem Süden von Deutschland hat sich nun der Winter mit Schnee teils bis in tiefere Lagen gezeigt. Die westlichen Mittelgebirge haben viel Schnee abbekommen. So meldet heute der Feldberg im Taunus (826m) 36cm und der Kahle Asten (841m) im Sauerland 30cm Schneehöhe. Am Fichtelberg (1215m) liegt mit 22cm noch vergleichsweise wenig Schnee.
Zur Wochenmitte wird sich eher Hochdruck geprägtes Wetter durchsetzen. Unsere Region liegt dann voraussichtlich an der Ostflanke eines blockierenden Hochs mit Schwerpunkt über den Britischen Inseln. Es erwartet uns vermutlich ruhiges und niederschlagsfreies Wetter.

Bild1 20220109       Bild2 20220109

Bild3 20220109

Bild4 20220109 Schneefallwarnung (orange) DWD

Bild5 20220109 Hochdruckrandlage Wochenmitte

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06.01.2022 Nächtliche Schauerstraße bringt deutlichen Neuschneezuwachs

In der vergangenen Nacht und besonders gegen Morgen kam es zu kräftigeren Schneefällen. Die nordwestliche Strömung führte zahlreiche Schauer gegen das Erzgebirge. Im Anstau des Gebirges dauerte der Schneefall dann teils länger an. Mittlerweile ist die Höhe der Schneedecke wieder über 10cm angewachsen. Später lockerte die Bewölkung auf und die Temperatur sank bis auf -5,1°C (08:45 Uhr). Kräftigerer Schneefall ist besonders wieder am Sonntag zu erwarten.

Bild1 20220106 Neuschnee...  durch Schauerstraße  Bild2 20220106

Bild3 20220106 Webcam M.Bloch

Panocloud Webcam der FSB (https://fichtelberg.panocloud.webcam/):

Bild4 20220106

05.01.2022 Übergang zu jahreszeitgemäßen Winterwetter

Am Morgen strömte von Nordwesten kältere Meeresluft polaren Ursprungs in unsere Region. Bereits nachts ab kurz nach Mitternacht gab es zeitweise leichten Schneeregen und nassen Schneefall bei weiter noch positiven Temperaturen. Ab 08:00 Uhr sank die Temperatur rasch unter den Gefrierpunkt und es konnte sich eine Schneedecke ausbilden. Mittags zeigte sich kurzzeitig die Sonne und die Natur erleuchtete in einem glitzernden, weißen Winterkleid.
Die nächste Zeit geht es dann unbeständig mit weiterem Neuschnee im oberen Erzgebirge weiter.

Foto1 20220105

Foto2 20220105 Fichtelberg

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02.01.2022 Noch milderer Jahresbeginn mit Januar Stationsrekord

Nach dem extrem milden Jahresausklang war heute bei einer weiteren Steigerung der Temperatur sogar ein neuer Stationsrekord zu verzeichnen. Erstmals seit Messbeginn im Juli 2017 wurden im Januar zweistellige Temperaturen registriert. Während gestern Abend bei Windstille die Lufttemperatur bis auf 1,7°C absinken konnte, stieg sie am Morgen bei frischem Wind aus vorwiegend südsüdwestlicher Richtung bis auf den neuen Höchstwert von 10,9°C (06:05 Uhr). Dabei konnte sich zunächst die extrem milde Luft nur in manchen Lagen des zentralen Erzgebirges durchsetzen. So lag die Temperatur zu unserer Temperaturrekordzeit in Marienberg-Kühnhaide (721m) sogar noch im Frostbereich. Doch stieg im Verlauf des Vormittags die Temperatur dort kräftig an und nach 14 Uhr wurden auch zweistellige Temperaturen gemessen. Am Fichtelberg betrug die Maximaltemperatur 7°C.
In den Alpen war es in der südwestlichen Höhenströmung mit Föhnunterstützung ebenfalls außergewöhnlich mild: Selbst in 3454m Höhe wurden positive Temperaturen gemeldet (Österreich, Kals Adlersruhe am Großklockner, Tmax 1°C) und in knapp 2000m Höhe bis zu 12°C (Österreich, Saupanzen im Alpachtal in Tirol).
Zur Wochenmitte zeichnet sich dann ein deutlicher Temperaturrückgang ab. In der Nacht zu Mittwoch fließt kalte Meeresluft aus Nordwesten nach Deutschland und leitet eine der Jahreszeit eher entsprechende Witterung mit Schnee und Frost zumindest in den mittleren bis oberen Lagen des Erzgebirges ein. Bei einer dann weit südlich verlaufenden Frontalzone bleibt es voraussichtlich wechselhaft.

Blick vom Fichtelberg am Spätnachmittag über ein mittlerweile weitgehend schneeloses Erzgebirge (Quelle:Webcam FSB):

Bild1 20220102

Bild2 20220102 In der Nacht auf Mittwoch Kaltluftzufuhr aus NW

31.12.2021 Extrem milder Jahresausklang mit tollem Abendrot

Bereits gestern gab es einen extrem milden Tag mit einem Temperaturhöchstwert von 9,8°C. Damit wurden nur knapp zweistellige Temperaturwerte verfehlt. Noch wärmer war es im Dezember am 17.12.2019 mit 12,1°C (seit Messbeginn im Jahr 2017). Auch heute an Silvester lagen die Temperaturen zwischen 8,0°C und 9,5°C. In der milden Meeresluft gab es am Nachmittag ein außergewöhnlich intensives Abendrot zu beobachten:

Bild1 20211231

Bild3 20211231

Bild2 20211231 Sehr milde Lage zu Silvester

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25.12.2021 Es hat doch geklappt...

...mit Weißen Weihnachten ab Heiligabend. Pünktlich gegen 21 Uhr fing es an zu schneien, nach dem die Temperatur mit Winddrehung von Südwest auf Nordwest in kurzer Zeit deutlich zurückging. Am Morgen hatte die Temperatur noch bei 5,2°C (Tmax, 05:40 Uhr) gelegen. Bis Mitternacht wurde dann das Tagesminimum von -2,0°C erreicht.
Heute ´verzaubert uns dann bei noch tieferen Temperaturen und weiter leichtem Schneefall ein weihnachtliches Winter Wonderland. Die Luftmassengrenze, welche die kalte Luft im Nordosten von der milden im Südwesten trennt, liegt nun quer über der Mitte Deutschlands. Dabei gibt es einen großen Temperaturkontrast von bis zu 25°C.

Bild1 20211225 morgens

Bild2 20211225

Bild3 20211225 es schneit weiter

Bild4 20211225 gestriger Temperatursturz

 Bild5 20211225 Luftmassengrenze über Deutschland

Bild6 20211225 Schneefallgebiet (rot) über der Mitte

22.12.2021 Kälteste Nacht im aktuellem Winter

Die vergangene Nacht war mit -10,9°C die kälteste Nacht im Winter 2021/22. Sie erfüllte auch erstmals wieder das Kriterium "Sehr kalte Nacht", da die Temperatur im zweistelligen, negativen Bereich lag. Am Morgen erblickte man die Natur verreift bzw. mit Eisblumen verziert.
Am Fichtelberg war bei Sonnenschein ebenfalls herrliches Winterwetter zu genießen. Dort liegt auch noch eine Schneedecke von ca.30cm, während an unserer Station rund 400m tiefer nur eine dünne Schneedecke von 1cm anzutreffen ist.
Für die Zeit über Weihnachten bis zum Jahreswechsel ist die Wetterprognose weiterhin teilweise noch sehr unsicher. Die letzten Tage zeigten die Wettermodelle sehr unterschiedliche Lösungen. Nach aktuellen Modellläufen ist bei uns ab morgen Abend mit einer Milderung zu rechnen, welche bis zur Heiligen Nacht anhält. Über die Weihnachtsfeiertage könnte die kalte Luft aus Nordosten wieder bis zum Erzgebirge zurückkehren und uns doch noch weiße Weihnachten bescheren. Danach nimmt die große Unsicherheit nochmals zu. Heute werden für die Zeit bis zum Neujahr sehr milde Temperaturen angezeigt, während gestern Abend größtenteils kalte bis sehr kalte Witterung berechnet wurde...

Bild1 20211222 Raureif... und Eisblumen Bild2 20211222

Bild3 20211222 Fichtelberg

Bild4 20211222

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18.12.2021 "Tanzende" Wolken am Fichtelberg bei Vollmond

In der vergangenen Nacht während der Vollmondphase konnte man gegen Morgen "tanzende" Wolken am Fichtelberg beobachten (siehe Video, Quelle:Martin Bloch). Hochnebelartige Wolken rotierten um den Bergrücken. Auch tagsüber gab es Hochnebel. Während es an unserer Station im Ortsteil Hammerunterwiesenthal fast den ganzen Tag über trüb blieb, waren die höhergelegenen Teile des Gemeindegebietes von Oberwiesenthal überwiegend wolkenfrei. Lediglich kurzeitig vorbeiziehende Hochnebelfelder trübten den überwiegend sonnigen Charakter. Die Grenze zwischen dem freundlichen Wetter im südwestlichen Teil und dem trüben im Nordosten markierte der Eisenbergrücken. An dessen Kamm zogen die Wolken entlang und markierten die Wetterscheide. Das zeigte sich auch bei den Temperaturen. Während an unserer Station heute die Temperatur maximal 1,9°C (14:30 Uhr) betrug, wurden am Sparingberg (950m) bei Sonnenschein über 5°C registriert.
Das Tauwetter der letzten Tage hat der Schneedecke sehr zugesetzt. An unserer Station befinden sich seit gestern nur noch Schneereste. Dagegen sind in 1000m Höhe noch rund 5-10cm Schneehöhe anzutreffen und auf Sachsens höchsten Gipfel liegen noch c.a. 35cm Schnee. Corona-bedingt sind die Skiliftanlagen noch bis mindestens 09.Januar geschlossen. Dennoch nutzten vereinzelt Snowboarder und Alpinskifahrer die recht guten Bedingungen mit festem Altschnee zur Abfahrt auf der Himmelsleiterpiste.
In der Nacht zu Montag sickert aus Nordosten etwas kältere Luft in unsere Region. In Verbindung mit leichten Niederschlägen könnte sich im oberen Erzgebirge wieder eine dünne Neuschneedecke ausbilden. Bis nach Wochenmitte wird es dann sukzessive weiter kälter. Zu Weihnachten werden die Aussichten dann unsicher. Stand heute sieht es nach einem noch winterlichen Heiligabend aus bevor sich das klassische Weihnachtstauwetter mit milder Luft aus Südwesten bemerkbar machen könnte. Ob sich die Milderung richtig durchsetzen kann oder die kältere Luft zumindest Richtung Jahreswechsel die Oberhand behält, lässt sich derzeit noch nicht seriös beantworten.

Vorschaubild Video 20211218 Video "tanzende" Wolken am Fichtelberg

Die Hochnebelwolkengrenze nördlich des Fichtelberg-/Eisenbergrückens (Quelle:Martin Bloch):

Foto1 20211218

Foto2 20211218 Die Sonne kämpft sich durch

Foto3 20211218

Am Keilberg bilden sich mittags interessante, höhere Wolken (Föhnwolken):

Foto4 20211218 (Quelle:Martin Bloch)

12.12.2021 Wintertraum am Fichtelberg vor nahendem Tauwetter

Heute Morgen konnte man am Fichtelberg traumhaftes Winterwetter genießen. Es gab am frühen Morgen herrliche Kontraste zwischen den leuchtenden Himmelsfarben und den weißen Schneeflächen. Dazu zeigten sich die Bäume und Gegenstände in ein weißes Winterkleid gehüllt. Besonders in den Hochtälern des Erzgebirges war die Nacht wieder sehr kalt: Während es am Fichtelberg mit -6,5°C nur mäßigen Frost gab, war es in Marienberg-Kühnhaide mit -13,8°C und in Hammerunterwiesenthal am Pöhlbach mit -10,7°C deutlich kälter.
In der kommenden Woche geht es dann mit dem Winterwetter zu Ende. Bereits heute Nachmittag erreicht unsere Region eine Warmfront eines Tiefdruckgebietes bei Island. Mit auffrischendem Süd- bis Südwestwind wird rückseitig milde Atlantikluft herangeführt, welche auch in den kommenden Tagen wetterbestimmend bleibt. Für Freunde des winterlichen Wetters gibt es Richtung Weihnachten durchaus noch Hoffnung. Deutschland könnte an die Ostflanke eines Hochdruckgebietes gelangen und somit wäre der Weg für kältere Luft polaren Ursprungs aus nördlichen Richtungen frei.

Hier ein paar morgendliche Eindrücke um den Fichtelberg (Quelle:Martin Bloch):

Bild1 20211212 Friedensglocke

Bild2 20211212

Bild3 20211212 Fichtelberghaus

Bild4 20211212

Bild5 20211212 Keilbergblick

09.12.2021 Winterwetter mit etwas Neuschnee

Heute gab es wieder etwas Neuschnee und es setzte sich das winterliche Wetter der Vortage fort. Bis zum frühen Nachmittag gab es an unserer Station 4cm Neuschnee. Insgesamt liegen 17cm Gesamtschneehöhe. Der Schneefall sorgte auch in den tiefen Lagen des Erzgebirges für eine dünne Neuschneedecke.
Bis Sonntag bleibt es zumindest in den oberen Lagen des Erzgebirges voraussichtlich noch winterlich, bevor es in der kommenden Woche von Westen her milder wird. Aktuelle Läufe des amerikanischen Wettermodells GFS geben jedoch Hoffnung auf zunehmend winterlicherem Wetter ab dem 20. Dezember, also kurz vor Weihnachten. Aufgrund des langen Prognosezeitraumes sind sie natürlich nur als kurzfristige Tendenz zu verstehen und können morgen schon ganz anders aussehen...

Foto 20211209

Foto 20211205 Abendrot am 05.12.2021

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03.12.2021 Kalte bis sehr kalte Nacht, am Vormittag sonniges Traumwinterwetter

Die gestern eingeflossene Meeresluft polaren Ursprungs kam unter Zwischenhocheifluss zur Ruhe, so dass der leichte Schneefall gestern Abend nachließ. In der Nacht lockerte die dichte Bewölkung auf und mit der Temperatur ging es rasch bergab. So wurde an unserer Station heute Morgen der Tiefstwert von -9,2°C (07:50 Uhr) registriert. Noch deutlich kälter war es an der etwas tiefer gelegenen Wetterstation von Jörg Kachelmann am Pöhlbach mit -13,0°C. Damit war es dort sogar 2,5°C kälter, als im bekannten Kälteloch Marienberg-Kühnhaide.
Heute Morgen und am Vormittag konnte man dann frostige Luft bei strahlendem Sonnenschein genießen. Gegen Mittag zogen bereits schon wieder Wolkenfelder auf, welche zu den Ausläufern eines Nordseetiefs gehören. Es bringt uns morgen wieder meist leichten Schneefall und in der Nacht vorübergehend leichtes Tauwetter. Am Sonntag und in der neuen Woche kann sich voraussichtlich erneut Frostluft durchsetzen.

Foto1 20211203 Stationsbereich

Foto2 20211203 Spaziergang Hammerunterwiesenthal

Foto3 20211203

Fichtelberg in der Morgensonne (Quelle:Martin Bloch):

Foto4 20211203 Blick vom Sparingberg

Foto5 20211203

30.11.2021 Schneesturm

Heute überquert eine Warmfront eines Tiefs, das von Skagerrak nach Polen zieht, unsere Region. Sie bringt nicht nur stürmischen Wind mit Schneefall sondern auch mildere Luft. Am Morgen lebte dann der Wind deutlich auf und es setzte Schneefall ein. Bei Temperaturen im deutlichen Frostbereich (Tmin - 3,7°C) kam es zunehmend zu Schneeverwehungen. Bis kurz nach 9 Uhr ist die Schneedecke dann auf durchschnittlich 9cm angewachsen. Nachdem der Schneefall am Vormittag vorübergehend etwas nachgelassen hatte, intensivierte er sich am Mittag wieder deutlich und die Schneeverwehungen wuchsen weiter an. Die Temperaturen steigend dabei kontinuierlich an. Um 15 Uhr liegt die Temperatur nur noch bei -0,2°C.
Ab dem Abend und in der Nacht wird sich voraussichtlich mildere Luft mit Tauwetter durchsetzen, bevor es ab Donnerstag wieder deutlich kälter wird.

20211130 Bild1 Schneeverwehungen am Vormittag

Video Vorschaubild 20211130 Video Schneesturm mittags

Bild2 20211130 nachmittags

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22.11.2021 Erneuter Hauch von Winter

Mit dem Durchzug einer Kaltfront gingen die nächtlichen Niederschläge ab dem Morgen in leichte, schauerartig verstärkte Schneefälle über. An unserer Station wurden die Wiesen gegen 11 Uhr erstmalig angezuckert, allerdings noch bei Temperaturen von knapp über dem Gefrierpunkt. Am Nachmittag konnten sich dann bei Übergang zu Frost Schneeflecken ausbilden.
Zum kommenden Wochenende wird es voraussichtlich noch deutlicher winterlich. Der Tiefdruckeinfluss nimmt zu und mit der Wetterlage "TrM" (Trog Mitteleuropa) und im weiteren Verlauf "NWz" (Nordwest zyklonal) ist mit weiteren Schneefällen und eher unterdurchschnittlichen Temperaturen im oberen Erzgebirge zu rechnen.

Webcambild1 20211122

Webcambild2 20211122 Fichtelberg

10.11.2021 Inversionswetterlage

Aktuell liegt unsere Region am Rande eines Hochdruckgebietes über Osteuropa. Aus südlicher Richtung wird Warmluft herangeführt, welche sich besonders in den höheren Lagen bemerkbar macht. Unter dem Hoch sinkt die Luft ab, welche in tieferen Lagen auskühlt und nachts oft zur Nebelbildung mit Frost führt. Deutlich wärmer und meist frostfrei ist es dagegen im höheren Bergland, das in die trockenmilde Höhenluft hineinragt. Eine Inversionswetterlage also, welche sich durch feuchtkalte Witterung in den tiefen Lagen und wärmerer sowie trockener Luft im Bergland zeigt.
So lag beispielsweise heute Abend um 20 Uhr die Temperatur auf dem Fichtelberg bei 8°C, während in Aue und Leipzig nur 2°C gemessen wurden.
Im Laufe des Wochenendes wird die Inversionswetterlage durch Tief "Torben" beendet. Da sich das Tief bei der Ostwärtsverlagerung deutlich abschwächt, wird der Luftmassenwechsel meist mit nur leichten Regenfällen erfolgen.

Bild Wetterlage 20211110 aktuelle Wetterlage

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04.11.2021 Der erste Schnee

Heute gibt es an unserer Station die erste dünne Schneedecke im aktuellen Herbst. Am frühen Morgen setzte kräftiger Regen ein, welcher nach 08:30 Uhr über Schneeregen zunehmend in Schnee überging. Dabei sank die Lufttemperatur bis auf 0,5°C und es konnte sich an unserer Station auf 817m Höhe eine dünne Schneedecke von 1cm ausbilden. Bis zum Mittag fielen rund 23 l/qm Niederschlag. Eine ungewöhnliche Schneeverteilung war heute zu beobachten: Im Ortsteil Unterwiesenthal auf rund 850m Höhe war dagegen deutlich weniger Schnee gefallen und es gab nur wenige Schneeflecken. Erst weitere 100m höher war auch wieder mehr Schnee zu sehen. Am Fichtelberg wird um 13 Uhr bei Frost von -0,7°C sogar eine Schneedecke von 8cm gemeldet.
Eine Vb-Wetterlage bescherte uns heute den Hauch von Winter. Gestern bildete sich nördlich der Alpen das Leetief "Peter", welches bis zu Morgen auf klassischer Vb-artiger Zugbahn nordostwärts nach Tschechien zog.

Bild1 20211104 kräftiger Schneefall

Bild2 20211104

          Bild3 20211104

Bild4 20211104

Bild5 20211104 Schneehöhe 1cm

Bild8 20211104 Fichtelberg

Bild6 20211104 Niederschlagsgebiet von Tief "Peter"

Bild7 20211104 Schneefall (rot) am Erzgebirgskamm 

29.10.2021 Ruhiges Herbstwetter

Aktuell befindet sich Deutschland zwischen dem Tief "Kalli" über dem Ostatlantik und dem Hoch "Rosamunde" östlich von uns. Dabei überwiegt in unserer Region zunächst der Einfluss des hohen Luftdrucks voraussichtlich bis Sonntag. Trotz der Zufuhr von milder Luft aus vorwiegend südlicher Richtung blieb es an unserer Station eher kühl. Die Temperaturen lagen heute bei geringer Bewölkung und diesiger Witterung zwischen 0,6°C (07:40 Uhr) und 6,5°C (14:40 Uhr). Die milde Luft konnte sich vor allem in den tieferen Lagen durchsetzen. So wurden heute in Aue (387m) bis 18°C gemessen. Aber auch in den höchsten Lagen Sachsens war es außergewöhnlich mild: Der Fichtelberg (1215m) meldete immerhin 13°C als Maximaltemperatur. 
Ab Montag wird es nicht nur feuchter, sondern auch kühler. Zum Ende der Woche steigt zudem die Wahrscheinlichkeit für Schneeflocken oberhalb von 800m.

Foto1 20211029 diesig

Foto2 20211029 ...und teilweise Dampf

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21.10.2021 Teils Orkanböen

Das Sturmtief, welches über das deutsche Küstengebiet nach Südschweden gezogen ist, erfasste mit seinem Sturmfeld ganz Deutschland. Besonders vom Südwesten über die Mitte unseres Landes war es heute sehr stürmisch. Spitzenreiter mit der stärksten Windböe war der Feldberg im Schwarzwald mit 166 km/h (12 Bft, Orkan). Aber auch in Sachsen gab es Sturm- und teilweise Orkanböen. Auf dem Fichtelberg wurden bis zu 133 km/h gemessen. Ebenfalls schwere Sturm- bzw. Orkanböen gab es bis in tiefere Regionen, wie z.B. Dresden/Klotzsche mit 119 km/h und Chemnitz mit 108 km/h.
Im Bereich von unserer Station wurde ein kleines Bäumchen umgeworfen.

Bodenwetterkarte DWD 20211021 Wetterlage

19.10.2021 Heute Vormittag und mittags Föhnwolken

Bis zum Mittag gab es heute am Himmel Föhnwolken zu sehen. Ein frischer und böiger Wind aus Süd bis Südwest führte zu Föhneffekten am Erzgebirgskamm. Am Fichtelberg wurden nach 14 Uhr Windböen von 70 km/h und mehr gemessen. An unserer Station reichte es nur zu Böen bis 41,8 km/h (Windsstärke 6 Bft, 14:55 Uhr). Am Nachmittag sank dann die Wolkengrenze ab, so dass die Gipfellagen in Nebel gerieten.
Ursächlich ist ein Sturmtief über dem Nordostatlantik. Eine Warmfront führt mit südwestlicher Strömung milde bis sehr milde in unsere Region. Der Zustrom verstärkt sich morgen nochmals. So wird die heutige Tageshöchsttemperatur von 13,4°C (11:50 Uhr) morgen wahrscheinlich überschritten werden. Eine Kaltfront bringt dann in der Nacht zum Freitag eine Abkühlung und vor allem in Richtung Samstag könnte es auch die ersten nassen Schneeflocken an unserer Station geben. Dabei bleibt es weiter überwiegend sehr windig bis stürmisch.

Föhnwolken am Mittag über Oberwiesenthal (Quelle:Martin Bloch):

Bild1 Föhnwolken 20211019

Bild2 Föhnwolken 20211019 Keilberg

          Bild3 Föhnwolken 20211019

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