30.03.2026 Nochmals nasskalte Phase mit etwas Schnee, zu Ostern wohl wieder frühlingshafter

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Die wahrscheinlich letzte winterliche Phase über mehrere Tage begann am 25. abends. Da gab es 3cm Neuschnee. Die schon höherstehende Sonne nagte mit ihrer Globalstrahlung tagsüber immer kräftig an der Schneedecke und durchbrach sie. In einer nordwestlichen Strömung staute sich heute die Meereskaltluft, so dass es schauerartig verstärkt längere Zeit schneite. Tagsüber reichte es wegen der schon angesprochenen Globalstrahlung nicht mehr zu einer Schneedeckenakkumulation. Dafür war die Intensität der Schneefälle dann nicht stark genug. Am Abend mit einbrechender Dämmerung und folgender Dunkelheit wuchs die Schneedecke dann wieder auf 3cm an.
Mit zunehmenden Hochdruckeinfluss werden die Niederschläge abnehmen und die Temperaturen steigen etwas an, wobei es bis Karfreitag nachts weiter frostig werden kann. Pünktlich zu Ostern sieht es aktuell jedoch noch milder und auch sonniger aus. Aktivitäten im Freien sollten dann Freude bereiten.

Bild1 20260326 Winterlinge

Bild2 20260326 Ostern naht...

Bild3 20260329 Ungleiche Fußspuren auf der Treppenstufe

Bild4 20260330 NW-Strömung

bringt Schauerstaffeln wie ein Streuselkuchen über Deutschland Bild5 20260330

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16.03.2026 Kurzer Wintergruß

Bereits gestern und vorgestern machte der Frühling Pause. Dazu gab es vor allem am Samstag leichte Schneefälle, so dass es wieder ein paar Schneeflecken gab. Heute kam es in einer kalten und labil geschichteten Luftmasse unter Trogeinfluss zu mehreren Schauern, die im Bergland als Schnee fielen. Bis zum Mittag konnte sich nur über rund 1000m eine dünne Schneedecke dauerhaft halten. Am späten Nachmittag erreichte uns dann ein kompakterer Schauer mit intensiverem Niederschlag. Dabei sank die Temperatur an unserer Station von +2°C schnell auf -0,8°C ab. Es konnte sich eine Schneedecke von 2cm bilden.
Das Wintercomeback ist allerdings nicht von Dauer. Von Westen nähert sich bereits eine Warmfront. Weitere Niederschläge bringt sie jedoch nur der Westhälfte Deutschlands. Bundesweit bringt sie nicht nur Wärmeres sondern folgend auch wieder freundliches Wetter.

Bild1 20260316 Die Vegetation wird kurz ausgebremst

Bild2 20260316

06.03.2026 Weiterhin sonniges Frühlingswetter

Es geht zumindest vorerst sonnig weiter, eine Rückkehr von winterlicher Kälte ist nicht in Sicht. Die letzten Tage zeigten sich an unserer Station sonnig, mit Frost in der Nacht und milden Tageshöchstwerten um 10°C. Die letzten Schneefelder konnten sich somit meist nur in schattigen Lagen halten. Die Fotos sind in einer Höhenlage von gut 800m heute Vormittag gemacht worden.

Bild1 20260306

Bild2 20260306

Bild3 20260306 auch morgen unter Hochdruck

Bild4 20260306 Bsp. Dresden: es geht mild weiter

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28.02.2026 Bereits 1 Woche Tauwetter: Seit 3 Tagen sogar frühlingshaft mild mit ersten Schneeglöckchen

Die lange kalte Witterung ging am vergangenen Wochenende abrupt zu Ende. Während sich besonders der kalte Nordosten Deutschlands lange gegen die Wärmeattacken vom Atlantik wehren konnte, wurde der südwestliche Teil schon stärker beeinflusst. Brachte es teilweise bis in die westliche Mitte auch dort noch Schnee (in Hessen vor gut einer Woche teils 10-15cm bis in die Niederungen), kam es zum Wochenende in ganz Deutschland auch in den hohen Mittelgebirgslagen zu Tauwetter. Zunächst verstärkte der Übergang in Regen die Schneeschmelze (auch wenn es zu Wochenbeginn in der Nacht vom 23. zum 24. bei uns nochmal kurzzeitig 1cm Neuschnee gab) bevor ab Wochenmitte sonniges und frühlingshaftes Wetter endgültig die Oberhand gewann.
Nach einigen erfolglosen Versuchen die Kaltluft in ganz Deutschland auszuräumen, gelang es dem atlantischen Tiefdrucksystem letztendlich mit einem "hinterlistigen Trick": Das erneut scheiternde Tief "XIRA" sorgte rechtzeitig für "Nachwuchs". Es bildete sich rechtzeitig ausgehend vom schwächelnden Muttertief ein Randtief "YAEL", welches endgültig den Durchbruch der Warmluft bis zu unserem aktuellen Frühlingswetter einleitete. So wurde es vorgestern zum ersten Mal in diesem Jahr über +10°C warm (heute Tmax sogar 14,9°C). Auch wenn es zwischenzeitlich wieder etwas kühler mit Nachtfrostgefahr wird, ist eine Rückkehr zu spätwinterlichem Wetter mit Schnee derzeit auch mittelfristig nicht in Sicht. Viele freut es nach der doch eher lang andauernden, winterlichen Witterung; den anderen bleibt nur die Hoffnung an das "Chaossytem" der Atmosphäre, welches manchmal überraschendes aus dem Hut zu zaubern vermag, auch wenn es noch so unwahrscheinlich scheint...
Die Strenge eines Winters wird nach der Kältesumme bestimmt. Dabei werden die negativen Tagesmittelwerte aufsummiert. In diesem Winter betrug die Kältesumme 292,8 und somit deutlich mehr, als der Vorgängerwinter mit nur 220,4. Da es aber trockener als im Durchschnitt war, gab es zwar viele Schneedeckentage, aber die Neuschneesumme war unterdurchschnittlich. Trotz der deutschlandweit unterdurchschnittlichen Niederschlagmenge sind die Böden oberflächig bis auf einen kleinen Teil in Sachsen-Anhalt gut durchfeuchtet. Bei den momentan trockenen Aussichten sind das gute Voraussetzungen.

Bild1 20260228 Die Natur erwacht auch an unserer Station

Bild2 20260228 Blick in Richtung Sehmatal (Quelle: Webcam Fichtelberghaus)

Bild3 20260228 Wetterlage Wetterlage

Bild4 20260228 Kältesummenvergleich

Bild5 20260228 

 17.02.2026 Fasching im Schnee

An den Faschingstagen zeigte sich das Wetter winterlich. Zum Höhepunkt der närrischen Zeit im Wiesenthal herrschte vor allem frostiges Wetter vor. Im Gegensatz dazu war am Sonntag die Stimmung warmherzig und ausgelassen beim 108. Oberwiesnthaler Skifasching. Bei den kalten Temperaturen lockerte die Bewölkung zum Mittag etwas auf.
Der Rosenmontag brachte Tiefdruck aus Westen und Schneefälle mit etwas milderen Temperaturen. Während unserer Station am Morgen die Temperaturen an noch bei rund -9°C lagen, wurden am Mittag vorübergehend zarte Plusgrade von 0.3°C erreicht. Dazu gab es teils schauerartigen Schneefall, der bis heute am frühen Abend auf insgesamt 16cm Neuschnee aufsummierte.
Bis Freitag geht das winterliche Wetter noch weiter, bevor im Laufe des Samstags und zu Wochenbeginn Tauwetter einsetzt.

Bild1 20260215   Skifasching   Bild2 20260215

Ski Tam Tam Taratamtaaaam Bild3 20260215   Bild4 20260215

Bild1 20260217 Neuschnee...

Bild2 20260217 aktuelle Wetterlage

Bild3 20260217 sich andeutendes Tauwetter...

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06.02.2026 Neuer Stationsrekord: Längster Dauerfrost mit über 19 Tagen geht gestern zu Ende

Die lange Dauerfrostphase ging gestern mit einem neuen Stationsrekord nach 19 Tagen, 17 Stunden und 18 Minuten zu Ende. In der Nacht auf gestern gab es noch gefrierenden Sprühregen mit gefährlicher Glätte. Bei sehr feuchtem, überwiegend nebligem Wetter stieg die Temperatur in der Spitze bis auf +0,4°C (11:35 Uhr) an. Die meiste Zeit lag die Temperatur jedoch bei 0,1° bis 0,2°C ganz knapp über dem Gefrierpunkt. Kurzeitig allerdings auch hauchdünn darunter. Heute war es ähnlich, auch wenn das Tagesmittel ganz knapp unter 0°C lag.
Die Serie von Eistagen wurde letztendlich von einem vom Mittelmeerraum nordwärts ziehenden Tiefs gebrochen. Dennoch bleibt die Grundstruktur der Wetterlage grundsätzlich erhalten. Deutschland liegt zwischem tiefen Luftdruck über Südwesteuropa und hohem Druck über Nordosteuropa. Daher zeigen sich deutliche Temperaturgegensätze zwischen einem milden Südwesten mit Temperaturen mit bis zu über 10°C und einem frostigen Nordosten. Auch in den nächsten Tagen geht das Gerangel dieser sehr unterschiedlich temperierten Luftmassen weiter.

Bild1 20260206 vorgestern noch tiefste Eiszeit...

Bild2 20260206 Gipfel heute über dem Nebel (Quelle:Webcam Fichtelberghaus)

Bild3 20260206 unsere Station tagsüber gelegentlich am kältesten Bild4 20260206 Quelle:wetternetz-sachsen.de

27.01.2026 Tief "LEONIE" bringt Schnee und Glätte

Bereits in der Nacht auf gestern brachte Tief "LEONIE" vielen Teilen von Deutschland Schnee und Glätte. Neuschnee gab es vor allem in einem breiten Streifen von Ostwestfalen über Hessen, östliches Baden-Württemberg, Thüringen bis in die Westhälfte Sachsens. Von der Lausitz bis nach Berlin gab es Regen. In Berlin gefror der Regen und gestern Morgen kam dort der Straßenbahnverkehr durch vereiste Oberleitungen zum Erliegen. Auffällig viel Schnee akkumulierte auch in Mittelhessen. In Gießen konnten 11cm, auf dem Hoherodskopf (743m) gar 27cm Neuschnee registriert werden.
Bei einer Vb-ähnlichen Wetterlage bildete sich auf der Nordseite der Alpen ein Leetief. Es verlagerte sich weiter nordwärts und leitete vom Allgäu bis Werdenfelser Land über Südhessen bis Franken eine Gegenstromlage ein. Dabei wurde auf der Westseite aus Norden erwärmte Polarluft nach Süden geführt und an der Ostflanke gelangte milde Mittelmeerluft nach Norden. Im weiteren Verlauf setzte sich auch im Osten wieder die kältere Luft durch.

Bild1 20260126    Bild2 20260126

Bild3 20260127 heute

Bild4 20260127

Bil5 20260126 Wetterlage gestern

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